Der von Morgan Stanley vorgeschlagene Spot-Bitcoin-ETF (Ticker: MSBT) hat eine Notifizierungsmitteilung der NYSE Arca erhalten – ein Schritt, der häufig unmittelbar vor der Auflegung erfolgt. Sollte der Fonds an den Start gehen, könnte er den Gebührendruck auf Blackrock und Fidelity verstärken und gleichzeitig einen leistungsstarken neuen Vertriebskanal für Bitcoin-Engagements eröffnen.
Der Bitcoin-ETF von Morgan Stanley steht kurz vor der Einführung an der NYSE

MSBT-Notierung signalisiert neuen Kampf um Bitcoin-ETFs
Morgan Stanleys Vorstoß in den Bereich der Spot-Bitcoin-ETFs scheint in die letzte Phase zu gehen. Der von der Firma vorgeschlagene „Morgan Stanley Bitcoin Trust“, der unter dem Tickersymbol MSBT gehandelt wird, hat eine offizielle Notierungsmitteilung der NYSE Arca erhalten – eine Entwicklung, die laut dem Bloomberg-ETF-Analysten Eric Balchunas in der Regel signalisiert, dass die Auflegung kurz bevorsteht.
Die jüngste SEC-Meldung des Trusts zeigt, dass er als physischer Spot-Bitcoin-Fonds strukturiert ist, der darauf abzielt, den Bitcoin-Preis ohne Hebelwirkung oder Derivate nachzubilden. In der Meldung vom 17. März heißt es, dass der Fonds voraussichtlich an der NYSE Arca notiert wird und Bitcoin direkt hält.
Außerdem wird eine Startkapitalausstattung von 50.000 Anteilen oder etwa 1 Million US-Dollar dargelegt, was Anlegern einen klareren Einblick darin gibt, wie Morgan Stanley das Produkt auf den Markt bringen will.
Das fehlende Puzzleteil ist die Gebühr. Morgan Stanley hat diese in der öffentlichen Meldung noch nicht offengelegt, doch Balchunas sagte, der Markt werde dies genau beobachten, und schätzte die Gebühr auf 0,24 %, knapp unter Blackrocks Gebühr von 0,25 % für den iShares Bitcoin Trust (IBIT).
Auch der FBTC von Fidelity verlangt 25 Basispunkte, was bedeutet, dass selbst eine Senkung um nur einen Basispunkt durch Morgan Stanley einen direkten Wettbewerbsangriff auf die beiden größten traditionellen Finanzunternehmen in dieser Kategorie darstellen würde.
Warum dies von Bedeutung ist, geht über den Preis hinaus, da Blackrock nach wie vor den Größenvorteil hat. Der IBIT verfügte zum 25. März 2026 über ein Nettovermögen von rund 55,8 Milliarden US-Dollar, und Blackrock gibt an, dass es sich seit seiner Einführung um das am häufigsten gehandelte US-Spot-Bitcoin-ETP handelt. Fidelity bleibt unterdessen ein wichtiger kostengünstiger Konkurrent mit langjähriger Erfahrung im Kryptobereich.

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Der Vorteil von Morgan Stanley liegt im Vertrieb. Die Bank meldete Ende 2025 ein Kundenvermögen von 9,3 Billionen US-Dollar in den Bereichen Vermögens- und Anlageverwaltung. Ein erfolgreiches Debüt des MSBT würde nicht nur einen weiteren Ticker hinzufügen. Es würde eine der größten Beratungsmaschinen der Wall Street voll in den Gebührenkrieg bringen, den Wettbewerb verschärfen und möglicherweise die Akzeptanz von Bitcoin-ETFs in Mainstream-Portfolios ausweiten.
FAQ 🇺🇸
- Was ist MSBT?
MSBT ist der von Morgan Stanley vorgeschlagene Spot-Bitcoin-ETF, der Anlegern über eine traditionelle börsengehandelte Fondsstruktur ein direktes Preisengagement in Bitcoin ermöglichen soll. - Wurde der ETF in den USA bereits aufgelegt? Noch nicht. Die Notiz zur Notierung an der NYSE Arca deutet jedoch darauf hin, dass die Vorbereitungen für die Auflegung weit fortgeschritten sind.
- Warum ist dies für BlackRock und Fidelity von Bedeutung?
Morgan Stanley könnte neuen Druck auf die Gebühren ausüben in einem Markt, in dem BlackRocks IBIT und Fidelitys FBTC derzeit beide bei 0,25 % liegen. - Was könnte dies für US-amerikanische Bitcoin-ETF-Anleger bedeuten? Mehr Wettbewerb bedeutet in der Regel niedrigere Gebühren, einen stärkeren Vertrieb und einen breiteren Zugang über traditionelle Broker- und Beratungskanäle.




