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Der Bericht von River enthüllt, dass die Unternehmensadoption von Bitcoin im Jahr 2024 stark zunimmt.

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Der Rückgriff auf Bitcoin in Unternehmen hat laut einem aktuellen Bericht von River, einem in den USA ansässigen, bitcoin-orientierten Finanzdienstleistungsunternehmen, im Jahr 2024 einen signifikanten Anstieg erlebt. Der Bericht hebt die wachsende Rolle von Bitcoin in Firmenkassen hervor und bietet Einblicke in wichtige Trends und zukünftige Projektionen.

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Der Bericht von River enthüllt, dass die Unternehmensadoption von Bitcoin im Jahr 2024 stark zunimmt.

Unternehmensinteresse an Bitcoin steigt, U.S.-Unternehmen dominieren die Bestände

Rivers Bericht zeigt, dass Unternehmen im August 2024 insgesamt 683.332 Bitcoin (BTC) halten, was 3,3% des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht. Dies stellt ein beeindruckendes Wachstum der Unternehmensbestände von 587% seit 2020 dar, wobei der Anstieg im letzten Jahr 30% betrug. Der Bericht offenbart auch, dass in den U.S. ansässige Unternehmen 49,3% dieser Bestände ausmachen, was einem Wert von 19,7 Milliarden Dollar entspricht.

Unter den größten Haltern dominieren Microstrategy und Tether, die zusammen 85% der Unternehmens-Bitcoin-Käufe im ersten Halbjahr 2024 ausmachen. Der Bericht betont, dass die Unternehmensübernahme von Bitcoin im letzten Jahr drastisch beschleunigt wurde. Öffentlich gehandelte Unternehmen mit Bitcoin-Beständen sind von September 2023 bis August 2024 um 40% gewachsen.

River prognostiziert eine Fortsetzung dieses Trends und schätzt, dass Unternehmens-Bitcoin-Bestände bis 2026 täglich zwischen 204 und 519 BTC steigen werden. Zusätzlich stellt der Bericht fest, dass Unternehmen es bevorzugen, echten Bitcoin zu halten anstatt börsengehandelter Fonds (ETFs), da letztere sie als Investmentgesellschaften klassifizieren könnten, was regulatorische Hürden mit sich bringt.

„Aus rechtlicher Sicht wird echter Bitcoin als Rohstoff klassifiziert, während ETFs jeglicher Art als Wertpapier klassifiziert werden,“ heißt es im Bericht von River. „Unter dem Investment Company Act von 1940 werden Unternehmen, die Wertpapiere besitzen, die mehr als 40% ihrer Bilanzaktiva ausmachen, als Investmentgesellschaften reguliert. Für die meisten Unternehmen führt die Einstufung als Investmentgesellschaft zu erheblichen Kosten und Meldepflichten.“

Der Bericht von River fügt hinzu:

Deshalb bevorzugen die meisten Unternehmen mit Bitcoin-Engagement, echten Bitcoin anstelle von Bitcoin-ETFs zu halten.

Die Erkenntnisse von River stammen aus seiner wachsenden Kundenbasis, die seit August 2023 einen Anstieg um 68% in der Anzahl der bedienten Unternehmen verzeichnet. Bemerkenswerterweise haben 70% dieser Unternehmen nach dem Erwerb nie Bitcoin verkauft und betrachten es als langfristiges Asset. Trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich Buchführungs- und Steuerfolgen gaben 95% der befragten Kunden an, ihre Bitcoin-Bestände ausbauen zu wollen.

Dies zeigt eine starke Überzeugung der Unternehmen, Bitcoin in ihre Finanzstrategien zu integrieren, getrieben von dessen Potenzial zur Absicherung gegen Inflation und zur Diversifizierung von Kassenbeständen. Der Bericht hebt auch erfolgreiche Fallstudien von Unternehmen hervor, die Bitcoin in ihre Abläufe integriert haben.

Zum Beispiel nutzt der Bauunternehmer Summerplace Homes Bitcoin als Absicherung gegen konjunkturelle Abschwünge, während Real Bedford F.C. Bitcoin sowohl als Treasury-Asset als auch als Kernelement seiner Markenidentität einsetzt, was zu steigenden Einnahmen und einer wachsenden Fangemeinde führt. River schließt daraus, dass, obwohl die Übernahme von Bitcoin als Treasury-Asset noch nicht weit verbreitet ist, das Potenzial für strategische Vorteile und finanzielle Sicherheit mehr Unternehmen dazu inspiriert, diesen Weg zu erkunden.

Was halten Sie von Rivers Analyse zur Unternehmensübernahme von Bitcoin? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten.