Diese Woche hat das U.S. Court of Appeals für den District of Columbia Circuit zugunsten des Prognosemarkts Kalshi entschieden und erlaubt der Rohstoffbörse, Ereignisverträge auf Basis der Ergebnisse der US-Kongresswahlen anzubieten. Die Meinung von Circuit Judge Millett unterstützt die Legalität der Verträge und weist Behauptungen von Glücksspiel oder Wahlwetten zurück.
DC Circuit Court erklärt Kalshis Wetten auf US-Wahlen für legal
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Gericht erlaubt Kalshi US-Wahlwetten anzubieten, weist Glücksspielvorwürfe zurück
In einer am 2. Oktober 2024 erlassenen Entscheidung lehnte Circuit Judge Millett den Antrag der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ab, Kalshi daran zu hindern, seine Congressional Control Contracts anzubieten. Kalshis Verträge erlauben es Einzelpersonen, Geldwetten darauf abzuschließen, welche politische Partei die Kontrolle über das US-Repräsentantenhaus oder den Senat haben wird.
Das Gericht entschied, dass diese Verträge kein Glücksspiel im Sinne des Bundes- oder Landesrechts darstellen. Der Richter betonte, dass die CFTC zwar argumentierte, die Verträge könnten die Wahlintegrität untergraben, sie jedoch keine Beweise für direkten Schaden oder Verletzung des öffentlichen Interesses vorlegte.
„Die Kommission konnte derzeit nicht nachweisen, dass sie oder die Öffentlichkeit unersetzlich geschädigt würde, wenn kein Aufschub gewährt wird“, heißt es in der Meinung.
Die CFTC hatte zuvor Kalshi verboten, diese Verträge anzubieten, unter Berufung auf Bedenken, dass sie Glücksspiel oder Wetten auf Wahlen gleichkämen, eine Praxis, die in vielen Staaten verboten ist. Das Gericht stellte jedoch fest, dass sich die Congressional Control Contracts erheblich von herkömmlichen Wetten unterscheiden, indem sie regulierte Ereignisverträge nach dem Commodity Exchange Act sind.
Das Gericht verwies darauf, dass andere Plattformen, wie PredictIt, ähnliche Märkte ohne Eingreifen der CFTC betrieben haben. In der Stellungnahme von Judge Millett wurde weiter betont, dass die Verträge nur für US-Bürger ausgelegt sind und Bedenken hinsichtlich ausländischer Einmischung in den US-Wahlprozess abgelehnt.
Judge Millett kam zu dem Schluss, dass die CFTC-Fälle nicht den notwendigen Nachweis unersetzlichen Schadens lieferten, um einen Aufschub zu rechtfertigen, und erlaubte Kalshi, mit den Verträgen fortzufahren. Das Gericht erkannte auch die Wichtigkeit der Bewahrung der Wahlintegrität an, entschied jedoch, dass die Befürchtungen über Marktmanipulation spekulativ seien. Die CFTC behält das Recht, Berufung einzulegen, und die Entscheidung des Gerichts lässt Raum für zukünftige Herausforderungen, falls erhebliche Beweise für Wahlbeeinträchtigungen auftreten.
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