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Das Weiße Haus erwägt, die Unterstützung für das Krypto-Gesetz zurückzuziehen, falls Verhandlungen scheitern: Bericht

Spannungen im Weißen Haus mit wichtigen Kryptounternehmen gefährden die bahnbrechende US-Kryptogesetzgebung, da interne Frustration, Druck seitens der Banken und ins Stocken geratene Verhandlungen drohen, ein Gesetz über die Marktstruktur, das die regulatorische Zukunft der Branche gestaltet, zum Scheitern zu bringen.

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Das Weiße Haus erwägt, die Unterstützung für das Krypto-Gesetz zurückzuziehen, falls Verhandlungen scheitern: Bericht

Trump-Administration erwägt, Unterstützung für Krypto zu überdenken

Steigende Spannungen in Washington bedrohen den Fortschritt der Kryptogesetzgebung, da das Weiße Haus seine nächsten Schritte inmitten wachsender Meinungsverschiedenheiten mit Branchenvertretern darüber abwägt, wie ein Gesetz über die Marktstruktur vorangebracht werden soll.

Unter Berufung auf eine Quelle nahe der Trump-Administration teilte Eleanor Terrett von Crypto In America am 16. Januar einen Scoop auf der Social-Media-Plattform X mit:

„Das Weiße Haus erwägt, seine Unterstützung für das Krypto-Marktstrukturgesetz vollständig zurückzuziehen, wenn Coinbase nicht mit einer Ertragsvereinbarung zurück an den Verhandlungstisch kommt, die die Banken zufriedenstellt und alle zu einem Deal bringt.“

Der Beitrag skizzierte ein bedingtes Szenario, in dem die Unterstützung der Regierung für die Gesetzgebung davon abhängen könnte, ob die Verhandlungen über ertragsbezogene Bestimmungen wieder aufgenommen werden, die den Erwartungen des Bankensektors entsprechen. Diese Bestimmungen sind zu einem Brennpunkt geworden, da sie Auswirkungen auf die regulatorische Behandlung, das Kapitalengagement, das Liquiditätsmanagement und die Aufsicht über kryptoverbundene Finanzprodukte haben, Bereiche, in denen Banken und politische Entscheidungsträger trotz eines breiteren Interesses an Marktklarheit vorsichtig geblieben sind.

Coinbase zog seine Unterstützung für das bahnbrechende Krypto-Marktstrukturgesetz am Mittwoch, den 14. Januar, zurück, eine Entwicklung, die von der Entscheidung des Bankenausschusses des Senats gefolgt wurde, die geplante Markup-Sitzung der Gesetzgebung zu verschieben. CEO Brian Armstrong kündigte die Kehrtwende auf X an und erklärte, dass das Unternehmen „lieber kein Gesetz als ein schlechtes Gesetz“ habe, wobei er speziell auf ein „de facto Verbot von tokenisierten Aktien“ und neue Verbote gegen dezentrale Finanzen (DeFi) als Dealbreaker hinwies. Abgesehen von diesen strukturellen Fragen dreht sich der Hauptstreitpunkt um „ertragsbezogene“ Bestimmungen. Coinbase lehnt Änderungen ab, für die der Bankensektor stark Lobbyarbeit geleistet hat und die effektiv die „Belohnungen“ beseitigen würden, die Börsen an Stablecoin-Inhaber zahlen. Während Banken argumentieren, dass diese Belohnungen einen „Einlagenabzug“ von traditionellen Konten auslösen, behauptet Coinbase, dass die Einschränkungen ein wettbewerbsfeindlicher Versuch der Banklobby sind, „den Wettbewerb zu ersticken“ und die Effizienz der digitalen Asset-Märkte zu behindern.

Mehr lesen: Stablecoins könnten Billionen von Bankeinlagen abziehen: Bank of America warnt vor einem Risiko von 6 Billionen Dollar, das die Kreditvergabe neu definieren könnte

Die Journalistin teilte auf X weitere Details mit und zitierte die Quelle, die erhöhte Wut innerhalb der Administration beschreibt, und schrieb:

„Das Weiße Haus soll wütend über Coinbases ‚einseitiges‘ Handeln am Mittwoch sein, über das es offenbar nicht im Voraus informiert wurde, und bezeichnet es als einen ‚Rug Pull‘ gegen das Weiße Haus und den Rest der Branche. Das Weiße Haus glaubt nicht, dass ein Unternehmen für die gesamte Branche spricht.“

Die Bemerkungen spiegelten Bedenken wider, dass einseitige Aktionen der Branche breitere Verhandlungen zwischen Börsen, Verwahrstellen, Infrastruktur-Anbietern und traditionellen Finanzinstituten untergraben könnten. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, unterschiedliche Interessen der Branche unter einem einzigen regulatorischen Rahmen in Einklang zu bringen, während Gesetzgeber weiterhin debattieren, wie die Aufsicht über die US-Kryptomärkte am besten strukturiert werden kann.

FAQ

  • Warum ist das Weiße Haus über Coinbase verärgert?
    Berichten zufolge glauben Beamte, dass Coinbase ohne Vorwarnung einseitig während sensibler Verhandlungen über die Krypto-Marktstruktur gehandelt hat.
  • Was könnte dazu führen, dass das Weiße Haus die Unterstützung für das Krypto-Gesetz zurückzieht?
    Die Unterstützung könnte zurückgezogen werden, wenn ertragsbezogene Bestimmungen die großen Banken und Regulierungsbehörden nicht zufriedenstellen.
  • Welche Rolle spielen Banken im Krypto-Marktstrukturgesetz?
    Banken konzentrieren sich auf Erträge, Bilanzauswirkungen, Liquiditätsplanung und aufsichtsrechtliche Überwachung.
  • Warum ist das Krypto-Marktstrukturgesetz politisch bedeutend?
    Quellen zufolge wird die Gesetzgebung intern als Präsident Trumps Gesetz angesehen und nicht als von der Industrie geführte Initiative.
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