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Das US-Finanzministerium bittet die Branche um Stellungnahmen, da die Regulierung von Stablecoins in die Phase der bundesweiten Rechtsetzung eintritt

Das US-Finanzministerium unternimmt Schritte zur Angleichung der Aufsicht über Stablecoins auf Bundes- und Einzelstaatsebene und eröffnet eine öffentliche Konsultation zu einem neuen Rahmenwerk, das die Arbeitsweise von Anbietern digitaler Zahlungsmittel über verschiedene Rechtsordnungen hinweg im Rahmen des GENIUS Act neu definieren könnte.

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Das US-Finanzministerium bittet die Branche um Stellungnahmen, da die Regulierung von Stablecoins in die Phase der bundesweiten Rechtsetzung eintritt

Das Finanzministerium bittet um öffentliche Stellungnahmen zu einem Rahmenwerk, das staatliche und bundesstaatliche Stablecoin-Vorschriften miteinander verbindet

Das US-Finanzministerium veröffentlichte am 1. April einen Regelungsvorschlag (NPRM) und bat um öffentliche Stellungnahmen zur Regulierung von Stablecoins. Die Bundesbehörde treibt die Umsetzung des „Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins (GENIUS) Act“ voran und konzentriert sich dabei darauf, wie sich die Regulierungssysteme auf Bundesstaatenebene im Vergleich zu den Bundesstandards darstellen. In der Ankündigung hieß es:

„Der NPRM ist die erste Regelung, die das Finanzministerium zur Umsetzung des GENIUS Act vorgeschlagen hat.“

„Der GENIUS Act weist das Finanzministerium an, im Rahmen eines Regelungsverfahrens mit Bekanntmachung und Stellungnahme allgemeine Grundsätze festzulegen, anhand derer bestimmt werden kann, ob ein Regulierungssystem auf Bundesstaatenebene im Wesentlichen dem bundesstaatlichen Regulierungsrahmen gemäß dem GENIUS Act entspricht“, fügte das Finanzministerium hinzu.

Der Entwurf für die Regelungsvorlage legt dar, dass Bundesstaaten Emittenten von Zahlungs-Stablecoins mit einem Gesamtemissionsvolumen von unter 10 Milliarden US-Dollar regulieren dürfen, sofern ihre Rahmenbedingungen mit den Bundesanforderungen übereinstimmen. Er führt allgemeine Grundsätze zur Bestimmung der Vergleichbarkeit zwischen staatlicher und bundesstaatlicher Aufsicht ein. Der Rahmen unterscheidet zwischen einheitlichen Anforderungen und Bereichen, in denen die Bundesstaaten Ermessensspielraum behalten, darunter Kapitalstandards und Aufsichtsansätze. Er stellt zudem klar, dass die Regelungen der Bundesstaaten mit den für zugelassene Emittenten geltenden gesetzlichen Verpflichtungen des Bundes im Einklang stehen müssen.

Aufsichtsregeln der Bundesstaaten und bundesstaatliche Standards für Stablecoins

Das Dokument erläutert, dass der am 18. Juli 2025 in Kraft getretene GENIUS Act ein umfassendes System für Zahlungs-Stablecoins schafft. Er definiert diese Vermögenswerte als digitale Instrumente, die für Zahlungen konzipiert sind und feste Rückzahlungserwartungen aufweisen, die an den Geldwert gebunden sind. Der Vorschlag beschreibt, wie Bundesaufsichtsbehörden, darunter die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), die National Credit Union Administration (NCUA) und das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), Emittenten beaufsichtigen, während qualifizierte staatliche Emittenten unter genehmigten staatlichen Regelungen tätig sein dürfen.

Öffentliche Stellungnahmen müssen innerhalb von 60 Tagen nach Veröffentlichung im Federal Register eingereicht werden. Das Finanzministerium bittet um Rückmeldungen von Branchenvertretern, Regulierungsbehörden und anderen Interessengruppen. Die eingereichten Stellungnahmen werden über das Portal für Bundesregelungen öffentlich zugänglich gemacht, was die Transparenz fördert, während die Behörde die Fertigstellung der Stablecoin-Vorschriften vorantreibt.

OCC schlägt neue Vorschriften für Stablecoin-Emittenten im Rahmen des GENIUS Act vor

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Die OCC schlägt im Rahmen des GENIUS Act einen bundesweiten Regulierungsrahmen für Zahlungs-Stablecoins vor, der Standards für die Ausgabe, Reserven, read more.

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FAQ 🧭

  • Was bedeutet der GENIUS Act für Stablecoin-Emittenten? Er schafft einen bundesweiten Rahmen und ermöglicht gleichzeitig konformen, staatlich regulierten Emittenten die Ausübung ihrer Tätigkeit.
  • Wie werden sich die staatlichen und bundesstaatlichen Stablecoin-Vorschriften gegenseitig beeinflussen? Die Bundesstaaten können kleinere Emittenten regulieren, sofern ihre Vorschriften im Wesentlichen den Bundesstandards entsprechen.
  • Welche Behörden beaufsichtigen gemäß dem Vorschlag die Stablecoin-Emittenten? Die Federal Reserve, die FDIC, die NCUA und die OCC teilen sich die Aufsichtspflichten auf Bundesebene.
  • Warum bittet das Finanzministerium um öffentliche Stellungnahmen zu Stablecoins? Das Feedback wird die endgültigen Vorschriften prägen, die sich direkt auf die Marktstruktur und das Vertrauen der Anleger auswirken.
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