Das US-Repräsentantenhaus hat den Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins (GENIUS Act) mit 308-122 Stimmen verabschiedet, ein bahnbrechendes Gesetz zur Regulierung des 250-Milliarden-Dollar-Stablecoin-Marktes.
Das Repräsentantenhaus verabschiedet den GENIUS Act mit 308-122 Stimmen zur Regulierung von Stablecoins

Das Repräsentantenhaus verabschiedete heute den GENIUS Act. Mit dem Ziel, die USA zur “Krypto-Hauptstadt der Welt” zu machen, verpflichtet es Stablecoin-Emittenten, 1:1 Reserven mit liquiden Vermögenswerten wie US-Dollar oder Staatsanleihen zu halten und so die Einlösungsstabilität zu gewährleisten. Das Gesetz, unterstützt von den Abgeordneten French Hill und Andy Barr, fordert monatliche Reservenumlagen, jährliche Prüfungen für Emittenten mit über 50 Milliarden Dollar und die Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Vorschriften. Es priorisiert Stablecoin-Inhaber in Insolvenzverfahren. Trotz parteiübergreifender Unterstützung argumentieren Kritiker wie Senatorin Elizabeth Warren, dass es an robustem Verbraucherschutz fehlt und Konflikte von Interesse nicht angemessen behandelt werden, insbesondere unter Berufung auf Präsident Trumps USD1-Stablecoin.




