Koreanische virtuelle Asset-Investoren zeigen eine klare Präferenz für Bitcoin (BTC) als primäre Anlage und diversifizieren sich allmählich in Altcoins und Stablecoins, während sie Erfahrung gewinnen, so eine neue Studie.
Crypto wächst heran: Koreaner wechseln von Spekulation zu Strategie

Kryptoinvestoren halten typischerweise zwei Münzen
Eine neue Studie des Hana Financial Research Institute hebt einen signifikanten Trend unter koreanischen virtuellen Asset-Investoren hervor: eine starke Präferenz für Bitcoin (BTC) als Kernbestandteil, mit einem kalkulierten Übergang zur Diversifizierung in Altcoins und Stablecoins, während ihre Markterfahrung reift. Der 2050 Generation Virtual Asset Investment Trend Report zeigt ein Bild von virtuellen Assets, die zu einem ernsthaften Bestandteil der Finanz- und Altersvorsorgeplanung werden.
Laut einem Bericht fand die Studie heraus, dass 27 % der 1.000 finanziellen Verbraucher im Alter von 20 bis 50 Jahren derzeit virtuelle Assets besitzen, die 14 % ihrer gesamten finanziellen Vermögenswerte ausmachen. Etwa 70 % äußerten Bereitschaft, weiter in digitale Assets zu investieren, was die wachsende Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit unterstreicht.
Ein zentrales Ergebnis konzentriert sich auf das Verhalten der Investoren: Während 9 von 10 Investoren hauptsächlich Kryptowährungen halten, schließen 6 von 10 speziell BTC in ihre Portfolios ein. Investoren halten typischerweise durchschnittlich zwei Arten von Münzen. Neue Investoren konzentrieren sich oft in den frühen Stadien auf BTC und diversifizieren sich allmählich in Altcoins oder Stablecoins, während sie mehr Erfahrung und Vertrauen in den Markt gewinnen.
Dieser Ansatz stimmt mit ihren langfristigen Zielen überein. Mehr als die Hälfte — 53 % — der Investoren in ihren Fünfzigern halten Kryptowährungen speziell zur “Vorbereitung auf das Alter” und sehen sie als legitime Portfolio-Assets. Über alle Altersgruppen hinweg investieren 79 %, um “eine große Summe Geld zu erheben”, und 40 % zur Altersvorsorge, weit mehr als aus Gründen wie “Mode und Spaß” oder “Lebenshaltungskosten”. Der Bericht stellte auch eine Verschiebung vom kurzfristigen Spekulieren fest, wobei regelmäßige, geplante Investitionen signifikant von 10 % auf 34 % gestiegen sind.
Trotz zunehmender Reife stehen Investoren weiterhin vor Hürden. Die größte Unannehmlichkeit war die Unfähigkeit, virtuelle Asset-Börsenkonten mit bestehenden Bankkonten zu verknüpfen. Diese Problematik anzugehen, könnte die Adoptionsrate erheblich steigern, da 7 von 10 Investoren es vorziehen würden, ihre Hauptbank zu nutzen, wenn die Beschränkungen gelockert würden. Marktschwankungen bleiben eine Sorge (56 %), ebenso wie Börsen- und Betrugsrisiken unter weniger willigen Investoren (jeweils 61 %). Viele würden jedoch eine positive Investition in Betracht ziehen, wenn traditionelle Finanzunternehmen ihre Rolle ausbauen (42 %) oder wenn die gesetzlichen Vorschriften gestärkt würden (35 %).
“Virtuelle Assets spielen eine wichtige Rolle in den Portfolios der Investoren”, erklärte Yoon Sun-young, Forscher am Hana Financial Research Institute. “Investoren erwarten eine gesetzliche Institutionalisierung und Erweiterung der Rolle des bestehenden Finanzsektors.” Sun-young betonte die Notwendigkeit, das Investitionsökosystem proaktiv vorzubereiten, indem virtuelle asset-basierte Finanzprodukte diversifiziert, das integrierte Investmentmanagement verbessert und die Zusammenarbeit mit der virtuellen Asset-Branche gefördert wird.




