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Cornell-Professor warnt vor wachsenden Krypto-Risiken angesichts irreführender Versprechen und Hype

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Ein Professor der Dyson School der Cornell University, Eswar Prasad, hat Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Risiken auf dem Kryptowährungsmarkt geäußert und darauf hingewiesen, dass regulatorische Lücken und Zentralisierung als Schlüsselprobleme anzusehen sind. “Wenn überhaupt, stellt Krypto heute noch größere Risiken für seine Anleger und für unsere Finanzinstitutionen dar als zuvor”, sagte er.

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Cornell-Professor warnt vor wachsenden Krypto-Risiken angesichts irreführender Versprechen und Hype

Cornells Professor warnt vor Krypto

Eswar Prasad, Professor an der Dyson School der Cornell University und Senior Fellow am Brookings Institution, äußerte erhebliche Bedenken bezüglich der Risiken, die durch den aufstrebenden Kryptowährungsmarkt entstehen, in einem Meinungsartikel, der am Freitag von der New York Times veröffentlicht wurde.

Trotz des jüngsten Anstiegs von Bitcoin auf Rekordhöhen und zunehmender politischer Unterstützung durch Persönlichkeiten wie den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und die aktuelle Vizepräsidentin Kamala Harris, warnte Prasad:

Wenn überhaupt, stellt Krypto heute noch größere Risiken für seine Anleger und für unsere Finanzinstitutionen dar als zuvor.

Er merkte an, dass die Lockerung der Vorschriften durch die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) es Kleinanlegern leichter gemacht hat, in den Kryptomarkt einzusteigen, oft ohne die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen.

Prasad hob weiterhin die Gefahren der Zentralisierung innerhalb des Krypto-Ökosystems hervor und wies auf den Zusammenbruch von FTX und rechtliche Probleme rund um Binance als Beispiele dafür hin, wie zentralisierte Macht die grundlegenden Prinzipien der dezentralisierten Finanzierung untergraben kann. Er betonte auch, dass „Risiken von der dezentralisierten Finanzierung auf die traditionelle Finanzierung überschwappen könnten und umgekehrt“, wodurch Verwundbarkeiten im gesamten Finanzsystem entstehen.

Der Cornell-Professor argumentierte, dass dezentralisierte Finanzierung zwar das Potenzial habe, den finanziellen Zugang und die Effizienz zu verbessern, aber auch „die Fragilitäten der traditionellen Finanzen importiert hat, allerdings mit viel weniger Regulierung und mit vielen neuen Risiken.“ Er riet:

Während man offen für Innovationen sein sollte, die den Zugang zu und die Effizienz in Finanzmärkten verbessern, sollten Nutzer, Investoren und Regulierer sich vor falschen Versprechungen und Übertreibungen in Acht nehmen. Besonders, wenn diese Übertreibungen von Politikern kommen.

Stimmen Sie Professor Eswar Prasad von der Cornell University zu? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.