Die Mitbegründer von CoinDCX, Sumit Gupta und Neeraj Khandelwal, sollen am Wochenende in Indien in polizeiliche Ermittlungen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Betrugsfall im Bereich Kryptowährungen verwickelt worden sein; es gibt widersprüchliche Berichte darüber, ob die beiden offiziell festgenommen oder befragt wurden.
CoinDCX bestreitet jegliche Verbindung zu Betrugsfällen, obwohl Gründer im Rahmen einer Untersuchung in Indien genannt wurden

CoinDCX bezeichnet die FIR als „falsch“, während die Gründer im indischen Krypto-Betrugsfall unter die Lupe genommen werden
Mehreren Berichten zufolge haben die Behörden in Thane, einem Teil der Metropolregion Mumbai, am 16. März eine Erstanzeige (FIR) wegen Betrugs und Untreue im Zusammenhang mit einem Investitionsprogramm in Höhe von insgesamt 71,6 Lakh Rupien (etwa 85.000 US-Dollar) aufgenommen.
Mehrere indische Medien berichteten, die Gründer seien angeblich in Bengaluru festgenommen und einem Gericht vorgeführt worden, während andere Berichte darauf hindeuten, dass sie zur Befragung vorgeladen wurden, ohne dass ein bestätigter Festnahmestatus vorliegt.
Im Mittelpunkt der Anzeige steht ein 42-jähriger Versicherungsberater aus Mumbra, der zusammen mit zwei Geschäftspartnern behauptet, zwischen August 2025 und Anfang 2026 in eine betrügerische Investitionsmöglichkeit gelockt worden zu sein. Das Programm versprach angeblich monatliche Renditen von 10 % bis 12 % sowie Franchise-Möglichkeiten im Zusammenhang mit CoinDCX. Die Gelder wurden laut FIR in bar und per Banküberweisung überwiesen, aber nie zurückgezahlt.
Berichten zufolge hat die Polizei sechs Personen in dem Fall namentlich genannt, darunter die beiden Mitbegründer, obwohl die Ermittler bislang keine direkte operative Verbindung zwischen dem mutmaßlichen Betrug und der offiziellen Plattform oder Infrastruktur von CoinDCX öffentlich festgestellt haben. Die fraglichen Gelder wurden Berichten zufolge auf Konten von Dritten weitergeleitet, die in keinem Zusammenhang mit der Börse stehen.
CoinDCX hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen, bezeichnete die Anzeige als „falsch“ und führte den Fall auf Betrüger zurück, die die Marke des Unternehmens missbrauchen. In einer öffentlichen Erklärung teilte das Unternehmen mit, dass Betrüger gefälschte Websites erstellt hätten, die seine Plattform imitierten, und sich als Führungskräfte des Unternehmens ausgaben, um Investoren zu täuschen.
Die Börse wies darauf hin, dass sie zwischen April 2024 und Januar 2026 mehr als 1.212 betrügerische Domains gemeldet habe, die sich als ihre Website ausgaben, und erklärte, sie kooperiere uneingeschränkt mit den Strafverfolgungsbehörden. Sie betonte zudem, dass weder die Gelder der Nutzer noch die Handelsaktivitäten oder die Plattformsicherheit von dem Vorfall betroffen seien.
„Die gegen unsere Mitbegründer eingereichte Strafanzeige ist falsch und wurde als Verschwörung gegen CoinDCX von Betrügern eingereicht, die sich als Gründer von CoinDCX ausgaben und die breite Öffentlichkeit täuschten“, schrieb die Börse auf X. „Wir haben diese Tatsache zur Kenntnis genommen und auf unserer Website eine Mitteilung an die breite Öffentlichkeit veröffentlicht, dass CoinDCX ins Visier von Betrügern geraten ist. Die gesamte Verschwörung behauptet fälschlicherweise, dass Gelder in bar auf Konten Dritter überwiesen wurden, die in keiner Verbindung zu CoinDCX stehen.“

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CoinDCX betonte ferner, dass „Marken-Identitätsdiebstahl“ ein „zunehmendes Problem im indischen Ökosystem der digitalen Finanzen“ sei. Stand 22. März dauern die Ermittlungen an, wobei die Behörden Berichten zufolge die Rollen aller genannten Personen untersuchen. Der Fall verdeutlicht ein umfassenderes Problem im indischen Sektor für digitale Vermögenswerte, in dem Betrugsmaschen zunehmend auf Privatanleger abzielen, indem geklonte Websites und falsche Versprechungen hoher Renditen genutzt werden.
FAQ 🔎
- Warum wurden die Gründer von CoinDCX untersucht? Sie wurden in einer Strafanzeige (FIR) wegen Betrugs und Untreue im Zusammenhang mit einem Krypto-Investitionsprogramm genannt.
- Betraf der Betrug die Plattform von CoinDCX oder die Gelder der Nutzer? Nein, Behörden und das Unternehmen geben an, dass der mutmaßliche Betrug Konten von Dritten nutzte, die in keinem Zusammenhang mit der Börse stehen.
- Wie reagiert CoinDCX auf die Vorwürfe? Das Unternehmen bestreitet vehement eine Beteiligung und erklärt, dass Betrüger gefälschte Websites genutzt hätten, um Anleger in die Irre zu führen.
- Wie geht es in diesem Fall weiter? Berichten zufolge setzt die Polizei die Ermittlungen gegen die in der Strafanzeige genannten Personen fort, wobei nach der gerichtlichen Prüfung mit weiteren rechtlichen Schritten zu rechnen ist.




