Coinbase und Chainlink haben erstmals Daten institutioneller Börsen mit öffentlichen Blockchains verknüpft und ermöglichen Entwicklern im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) damit den Zugriff auf Marktinformationen, die bislang nur in zentralisierten Systemen verfügbar waren.
Coinbase und Chainlink bauen ihre Partnerschaft durch die Integration von On-Chain-Daten aus

Coinbase-Marktdaten erreichen Blockchain-Netzwerke durch Chainlink-Integration
Die Integration erfolgt über Datalink, den Datenveröffentlichungsdienst von Chainlink für Datensätze auf institutionellem Niveau. Die verfügbaren Daten von Coinbase umfassen nun Orderbuchdaten, Spotpreise, Perpetual-Futures von der Coinbase International Exchange, E-Mini-Futures sowie zusätzliche Datensätze zu Metallen, Energie und Aktien-Futures über die Coinbase Derivatives Exchange.
Der praktische Effekt ist klar. On-Chain-Protokolle – Derivateplattformen, Kreditmärkte, tokenisierte Anlageprodukte – stützten sich in der Vergangenheit auf Datenquellen, die nicht für den institutionellen Einsatz konzipiert waren. Die Börsen-Feeds von Coinbase, die über das Oracle-Netzwerk von Chainlink geleitet werden, bieten Entwicklern eine zuverlässigere Preisgrundlage.
Liz Martin, Vice President bei Coinbase Markets, erklärte, das Unternehmen habe Datalink eingeführt, um die Börsendaten von Coinbase erstmals on-chain zu veröffentlichen, und bezeichnete den Datenstandard von Chainlink als die naheliegende Wahl, um diese Daten in on-chain-Märkte zu bringen. Sie sagte, die Benchmarks würden es Entwicklern im Bereich DeFi und traditioneller Finanzen (TradFi) ermöglichen, zuverlässigere on-chain-Anwendungen für Derivate, tokenisierte Vermögenswerte und verwandte Produkte zu entwickeln.
Johann Eid, Chief Business Officer bei Chainlink Labs, erklärte, die Integration zeige, dass eine seriöse Finanzinfrastruktur auf Blockchains einen „Security-First“-Ansatz auf der Datenebene erfordere. Er stellte diesen Schritt als Teil eines umfassenderen Ausbaus der programmierbaren Marktinfrastruktur dar, da institutionelle Finanzmärkte und DeFi weiterhin zusammenwachsen.
Die Rolle von Chainlink in dieser Vereinbarung besteht darin, die Datenbereitstellung, Dezentralisierung und Zuverlässigkeit zu gewährleisten – indem die Infrastrukturebene abstrahiert wird, sodass Entwickler Anwendungen erstellen können, ohne diese Systeme direkt verwalten zu müssen. Das Unternehmen gibt an, seit seiner Gründung Transaktionen im Wert von mehreren zehn Billionen Dollar abgewickelt zu haben und derzeit den Großteil der dezentralen Finanzmärkte gemessen am Volumen abzusichern.
Die Datalink-Integration folgt einem Muster der Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Unternehmen. Coinbase hat kürzlich das Cross-Chain Interoperability Protocol von Chainlink als exklusiven Interoperabilitätsanbieter für Coinbase Wrapped Assets ausgewählt, und die Base-Solana-Brücke wurde in Betrieb genommen, gesichert durch dasselbe Protokoll.
Tokenisierte reale Vermögenswerte und strukturierte On-Chain-Produkte gehören zu den am schnellsten wachsenden Bereichen im Kryptobereich. Beide erfordern konsistente Preisdaten in institutioneller Qualität, um in großem Maßstab zu funktionieren. Die Verfügbarkeit der Datensätze von Coinbase über die Infrastruktur von Chainlink erweitert die Möglichkeiten für Entwickler, in diesen Kategorien neue Lösungen zu entwickeln.

Bitwise und Lombard gehen eine Partnerschaft ein, um „Bitcoin Smart Accounts“ für institutionelle Anleger auf den Markt zu bringen
Lombard und Bitwise Asset Management haben sich zusammengeschlossen, um „Bitcoin Smart Accounts“ einzuführen, wodurch Rendite und Liquidität für verwahrte Bitcoin im Wert von 500 Milliarden US-Dollar erschlossen werden. read more.
Jetzt lesen
Bitwise und Lombard gehen eine Partnerschaft ein, um „Bitcoin Smart Accounts“ für institutionelle Anleger auf den Markt zu bringen
Lombard und Bitwise Asset Management haben sich zusammengeschlossen, um „Bitcoin Smart Accounts“ einzuführen, wodurch Rendite und Liquidität für verwahrte Bitcoin im Wert von 500 Milliarden US-Dollar erschlossen werden. read more.
Jetzt lesen
Bitwise und Lombard gehen eine Partnerschaft ein, um „Bitcoin Smart Accounts“ für institutionelle Anleger auf den Markt zu bringen
Jetzt lesenLombard und Bitwise Asset Management haben sich zusammengeschlossen, um „Bitcoin Smart Accounts“ einzuführen, wodurch Rendite und Liquidität für verwahrte Bitcoin im Wert von 500 Milliarden US-Dollar erschlossen werden. read more.
Zu den Unternehmenspartnern von Chainlink zählen Swift, Euroclear, Mastercard, Fidelity International, UBS und S&P Dow Jones Indices. Auf der Protokollseite unterstützt die Infrastruktur unter anderem Aave, Lido und GMX. Der Zugriff auf die Datensätze von Coinbase über Datalink steht Entwicklern ab sofort zur Verfügung. Keines der beiden Unternehmen hat bisher Preisstufen oder Nutzungsbeschränkungen öffentlich bekannt gegeben.
FAQ 🔎
- Was ist Chainlink Datalink? Datalink ist der Datenveröffentlichungsdienst von Chainlink für institutionelle Kunden, der hochwertige Börsendatensätze direkt an On-Chain-Märkte liefert.
- Welche Coinbase-Daten sind nun on-chain verfügbar? Entwickler können auf Orderbuchdaten, Spotpreise, Perpetual Futures, E-Mini-Futures sowie Datensätze zu Krypto-, Metall-, Energie- und Aktien-Futures zugreifen.
- Warum sind On-Chain-Börsendaten für DeFi wichtig? Zuverlässige Preisinformationen in institutioneller Qualität helfen DeFi-Protokollen dabei, Derivate genau zu bewerten, Kreditrisiken zu steuern und tokenisierte Vermögensmärkte zu unterstützen.
- Nutzt Coinbase Chainlink noch für andere Zwecke? Ja – Coinbase hat Chainlink CCIP als exklusiven Interoperabilitätsanbieter für Coinbase Wrapped Assets ausgewählt und nutzt es zur Sicherung der Base-Solana-Brücke.




