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Coinbase teilt dem US-Finanzministerium mit: Stablecoins sollten wie Bargeld behandelt werden, nicht wie Schulden.

Der regulatorische Schwung für US-Stablecoins beschleunigt sich, da die Rufe, sie als Zahlungsmitteläquivalente einzustufen, lauter werden – ein Schritt, der als bahnbrechend für finanzielle Innovation, Steuerklarheit und Amerikas Dominanz im digitalen Zahlungsökosystem angesehen wird.

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Coinbase teilt dem US-Finanzministerium mit: Stablecoins sollten wie Bargeld behandelt werden, nicht wie Schulden.

Coinbase drängt auf Einstufung von Stablecoins als Zahlungsmitteläquivalente gemäß GENIUS Act

Die regulatorischen Diskussionen über die Klassifizierung von Stablecoins nehmen zu, da das US-Finanzministerium Regeln für das Gesetz zur Anleitung und Etablierung nationaler Innovationen für US-Stablecoins (GENIUS Act) vorbereitet. Coinbase Global Inc. (Nasdaq: COIN) reichte am 4. November Kommentare ein, in denen gefordert wurde, dass Zahlungsstablecoins als Zahlungsmitteläquivalente und nicht als Schuldinstrumente behandelt werden.

Coinbase erklärte, dass Stablecoins vollständig durch hochwertige liquide Reserven gedeckt sind, zum Nennwert einlösbar sind und so konzipiert wurden, dass sie als reibungsloses Zahlungsmittel fungieren. Das Unternehmen warnte vor einer Fehlklassifizierung, die Steuerzahler und Regulierungsbehörden gleichermaßen belasten könnte: „Die Klassifizierung von Zahlungsstablecoins als Schulden für Steuerzwecke würde unangemessene Komplexität schaffen, wie z.B. die mögliche Anwendung von Regeln, die OIDs, Marktabschläge und Zinserträge betreffen – keine davon sind für einen 1:1 reserveunterlegten Zahlungsstablecoin geeignet.” Das an der Nasdaq gelistete Krypto-Unternehmen fügte hinzu:

Stattdessen sollten Zahlungsstablecoins als Zahlungsmitteläquivalente behandelt werden, im Einklang mit ihrem wirtschaftlichen Gehalt und dem regulatorischen Rahmen gemäß GENIUS.

Coinbase argumentierte, dass diese Vermögenswerte nicht unter die Regeln der Kapitalertragsberichterstattung fallen sollten, da Stablecoin-Transaktionen aufgrund ihrer Preisstabilität keine steuerpflichtigen Gewinne oder Verluste erzeugen.

Das Unternehmen forderte die Regulierer auch auf, einheitliche Richtlinien in allen Bundesbehörden zu übernehmen. Coinbase erklärte:

Das einzig logische regulatorische Ergebnis ist die Angleichung zwischen den föderalen Finanzaufsichtsbehörden bei der Behandlung von Zahlungsstablecoins als förderfähige Zahlungsmittelbesicherungen, um nicht unterschiedliche Ergebnisse zu erzeugen.

Während Kritiker warnen, dass eine solche Behandlung die Aufsicht schwächen könnte, konterte Coinbase, dass die Anerkennung von Stablecoins als Zahlungsmitteläquivalente die regulatorische Klarheit verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit des US-Marktes fördern und die Absicht des GENIUS Act stärken würde, verantwortungsvolle Innovationen in Zahlungssystemen zu fördern.

FAQ

  • Warum ist die Klassifizierung von Stablecoins gemäß dem GENIUS Act für Investoren wichtig?
    Es könnte bestimmen, wie Stablecoins besteuert, gemeldet und in Mainstream-Finanzsysteme integriert werden, was direkte Auswirkungen auf Anlegererträge und Marktzugang hat.
  • Was schlägt Coinbase für die Behandlung von Stablecoins vor?
    Coinbase argumentiert, Stablecoins sollten als Zahlungsmitteläquivalente und nicht als Schuldinstrumente behandelt werden, entsprechend ihrer 1:1-Deckung und Zahlungsfunktion.
  • Wie könnte diese Änderung die Wettbewerbsfähigkeit des US-Marktes beeinflussen?
    Ein einheitlicher regulatorischer Ansatz würde Innovation fördern, Kapital anziehen und die USA als globalen Führer in digitalen Zahlungen festigen.
  • Welche Risiken sind mit der Behandlung von Stablecoins als Zahlungsmitteläquivalente verbunden?
    Kritiker befürchten eine reduzierte Aufsicht, aber Befürworter sagen, dass Klarheit Verwirrung minimieren und eine sicherere Akzeptanz digitaler Vermögenswerte fördern würde.
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