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Coinbase setzt Regulierungsbehörden unter Druck, Banken die Haltung von Krypto zu erlauben—Bahnbrechende Veränderung voraus?

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Coinbase fordert, dass die Bundesregulierungsbehörden die Bankbarrieren für Krypto abbauen, mit dem Argument, dass klare, durchsetzbare Vorschriften finanzielle Innovation, Stabilität und Massentauglichkeit freisetzen werden.

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Coinbase setzt Regulierungsbehörden unter Druck, Banken die Haltung von Krypto zu erlauben—Bahnbrechende Veränderung voraus?

Coinbase kämpft gegen Bankbarrieren – Werden die Behörden schließlich die Schleusen öffnen?

Die Krypto-Börse Coinbase (Nasdaq: COIN) drängt die Bundesbankaufsichtsbehörden, standardisierte Vorschriften für kryptowährungsbezogene Dienste innerhalb der Bankenindustrie zu schaffen. Am 4. Februar sandte das Unternehmen eine formelle Anfrage an das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die Federal Reserve und die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und forderte sie auf, die bestehenden Richtlinien zu aktualisieren. Die vorgeschlagenen Änderungen würden es den Banken ermöglichen, Krypto-Verwahrungs- und Ausführungsdienste (C&E) entweder direkt oder über Drittanbieter wie Coinbase anzubieten.

Laut Coinbase sollten regulatorische Barrieren, die gesetzeskonforme Krypto-Unternehmen daran hindern, mit Banken zusammenzuarbeiten, beseitigt werden. Der Chief Policy Officer Faryar Shirzad erläuterte:

Insbesondere fordert unser Brief das OCC, die Federal Reserve und die FDIC auf: 1) zu bestätigen, dass es Banken erlaubt ist, Krypto C&E-Dienste entweder direkt oder über etablierte Drittparteien anzubieten [und] 2) ungesetzliche, inkonsistente Hindernisse für C&E-Dienstleister zu beseitigen, um mit Banken zusammenzuarbeiten.

Sicherzustellen, dass Verbraucher digitale Vermögenswerte bei vertrauenswürdigen Finanzunternehmen aufbewahren können, sei es bei traditionellen Banken oder kryptowährungsorientierten Plattformen, bleibt eine Schlüsselpriorität für das Unternehmen.

Die Unsicherheit in den kryptowährungsbezogenen Bankvorschriften resultiert laut Coinbase aus einem Mangel an definitiven Richtlinien. Das Unternehmen argumentiert, dass die Aufsichtsbehörden auf inkonsistente Anweisungen gesetzt haben, anstatt strukturierte, rechtlich bindende Regeln durch Standardbeteiligungsverfahren zu implementieren. Die Schaffung klarer Richtlinien, so das Unternehmen, würde die finanzielle Stabilität, Transparenz und Sicherheit verbessern.

Um seine Position zu stärken, verweist Coinbase auf eine rechtliche Überprüfung, die von drei Anwaltskanzleien durchgeführt wurde und zu dem Schluss kommt, dass die aktuellen Beschränkungen für Partnerschaften im Kryptobanking unsachgemäß durchgesetzt wurden und keine gesetzliche Grundlage haben. Das Unternehmen behauptet, dass gut definierte Vorschriften einen stabilen Rahmen schaffen würden, der trotz politischer Verschiebungen besteht und sowohl Finanzinstituten als auch Dienstleistern und Verbrauchern zugutekommt.

Mit dem Amtsantritt der Trump-Administration bleibt Coinbase in regulatorische Diskussionen involviert, die darauf abzielen, finanzielle Innovation zu fördern und gleichzeitig Verbraucherschutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen behauptet, dass transparente, faire Regeln sowohl den Interessen traditioneller Banken als auch des sich entwickelnden Kryptowährungssektors dienen werden. Shirzad erklärte:

Wir glauben, dass klare, dauerhafte Regeln, die durch ordnungsgemäße demokratische Kanäle festgelegt werden, allen Beteiligten zugutekommen werden – von traditionellen Banken über Krypto-Unternehmen bis hin zu den Verbrauchern, denen wir dienen.

Ohne regulatorische Konsistenz warnt Coinbase, wird die Integration digitaler Vermögenswerte in den Mainstream-Banking-Sektor weiterhin auf Hindernisse stoßen und die finanzielle Sicherheit und Zugänglichkeit für Verbraucher einschränken. Das Unternehmen plant, den Dialog mit Aufsichtsbehörden, Finanzinstituten und Politikern aufrechtzuerhalten, um ein gut reguliertes und integratives Finanzökosystem zu fördern.

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