Der Chefjurist von Coinbase hat die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) für ihre unklare Haltung zu FTXs Vorschlag, Gläubiger mit Stablecoins oder anderen Kryptowährungen zu bezahlen, kritisiert. Obwohl die SEC diese Transaktionen nicht ausdrücklich als illegal bezeichnete, behielt sie sich das Recht vor, sie anzufechten, was in der Kryptogemeinde zu Frustration führte. Diese Unsicherheit hat Forderungen nach klareren regulatorischen Richtlinien von Bundesbehörden ausgelöst.
Coinbase-Rechtschef kritisiert die vage Haltung der SEC zum FTX-Plan — Sagt, Investoren verdienen 'viel Besseres'
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Coinbase-Chefjurist fordert SEC wegen unklarer Kryptorichtlinien heraus
Paul Grewal, der Chefjurist der Kryptowährungsbörse Coinbase (Nasdaq: COIN), hat sich besorgt über die mangelnde Klarheit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) bezüglich des Plans der Kryptobörse FTX geäußert, ihre Gläubiger in Stablecoins oder anderen Kryptowährungen zu begleichen.
Grewals Kommentare kamen als Reaktion auf eine am Freitag eingereichte Einreichung, in der die SEC sich das Recht vorbehielt, über die Zulassung des gemeinsamen Chapter-11-Plans von FTX Trading Ltd. im U.S. Bankruptcy Court for the District of Delaware zu entscheiden.
“Die SEC hat nicht ausdrücklich erklärt, dass ein solches Vorgehen illegal wäre”, erklärte Grewal am Sonntag auf der Social-Media-Plattform X. Er bezog sich auf die Sprache, die der Wertpapierregulator in einer Gerichtsakte verwendete, in der die SEC schrieb:
Die SEC äußert sich nicht zur Rechtmäßigkeit der im Plan skizzierten Transaktionen nach den Bundeswertpapiergesetzen und behält sich das Recht vor, Transaktionen mit Krypto-Assets anzufechten.
Grewal äußerte seine Frustration über die Zurückhaltung der SEC, klare Richtlinien zu bieten, indem er die Vorgehensweise der Behörde in Frage stellte und fragte: “Warum dem Markt Klarheit bieten, wenn Drohungen und Mehrdeutigkeiten ausreichen?” Er kritisierte die Taktiken der SEC weiter und sagte:
Investoren, Verbraucher und Märkte verdienen Besseres. Viel Besseres.
Die Bemerkungen des Chefjuristen von Coinbase unterstreichen die anhaltende Frustration in der Kryptogemeinschaft über regulatorische Unklarheiten und die wachsende Forderung nach eindeutigeren Richtlinien von Bundesbehörden.
Die SEC warf den Gründern von FTX vor, Eigenkapitalinvestoren und Plattformnutzer betrogen zu haben. Während FTX abgewickelt wird, plant es, Vermögenswerte zu verkaufen und möglicherweise Stablecoins an Gläubiger zu verteilen. Die SEC hat keine endgültige rechtliche Stellungnahme zu Transaktionen mit Krypto-Assets abgegeben und behält sich das Recht vor, sie nach Bundeswertpapiergesetzen anzufechten. Die SEC hat auch Änderungen am Liquidationsplan gefordert, einschließlich der Entfernung einer Entlastungsbestimmung, und behält sich das Recht vor, den Plan abzulehnen, wenn diese Änderungen nicht vorgenommen werden.
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