In seinem neuesten “Halving Handbook” zieht Coinbase Institutional markante Vergleiche zwischen dem bevorstehenden Bitcoin Halving und dem Marktzyklus von 2018-2022 und bietet Einblicke in die potenziellen Auswirkungen auf die Kryptoökonomie.
Coinbase Institutional analysiert das bevorstehende Bitcoin-Halving und zieht Parallelen zum Zyklus 2018-2022
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Coinbase’s Halving Handbook
Das nächste Bitcoin Halving, das für Mitte April 2024 angesetzt ist, wird die Belohnungen für Miner von 6,25 BTC auf 3,125 BTC reduzieren, eine Veränderung, die historisch gesehen den Wert der Anlage und die Strategie der Investoren beeinflusst hat. Dieses Halving markiert das vierte seiner Art und setzt das Design von Bitcoin fort, die Inflation zu begrenzen, indem die Menge der neuen Münzen, die in Umlauf kommen, verringert wird. Wie bei früheren Halvings wird dieses Ereignis mit einer Mischung aus Spekulation und Analyse erwartet, wobei Coinbase Institutional einen detaillierten Vergleich zum Zyklus von 2018 bis 2022 anbietet und dabei einen Gewinn von 500% vom Zyklustiefpunkt hervorhebt.

Beim Analysieren der vergangenen Halvings berichtet Coinbase über verschiedene Ergebnisse nach dem Ereignis, wobei das erste Halving im Jahr 2012 zu einem signifikanten Preisanstieg von 923% in den folgenden sechs Monaten führte. Allerdings zeigten nachfolgende Halvings moderierte, aber dennoch positive Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis, was die einzigartigen Umstände rund um jedes Event unterstreicht. Trotz dieser historischen Aufwärtstrends rät Coinbase zur Vorsicht und betont die spekulative Natur der Extrapolation vergangener Leistungen zur Vorhersage zukünftiger Ergebnisse. „Investoren sollten vorsichtig sein, diese Ansicht als gegeben hinzunehmen“, erläutern die Forscher von Coinbase. Der Bericht fügt hinzu:
Während es möglich ist, dass das Halving einen positiven Einfluss auf die Leistung von Bitcoin haben könnte, gibt es immer noch nur begrenzte historische Belege für diese Beziehung, was es etwas spekulativ macht.
Der Bericht beleuchtet auch die breiteren makroökonomischen Faktoren, die den Bitcoin-Preis beeinflussen, wie Geldpolitiken und fiskalische Stimulationsmaßnahmen. Insbesondere die Erwartung um Spot Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) und die potenzielle Lockerung der Federal Reserve-Politik werden als bedeutende Beiträge zu den jüngsten Preisanstiegen hervorgehoben, was darauf hindeutet, dass Halvings nur einer von vielen Faktoren sind, die die Marktdynamik von BTC beeinflussen können.
Onchain-Analysen, wie sie im Bericht von Coinbase dargestellt werden, bieten eine weitere Perspektive auf die potenziellen Auswirkungen des Halvings. Das Verhalten von langfristigen Haltern (LTH) und die Dynamik des Angebots bieten Einblicke in die Marktstimmung und die grundlegenden Verschiebungen, die sich aus dem Halving-Ereignis ergeben können. Der hohe Bestand in den Händen der LTHs, gepaart mit abnehmenden Trends nach der Einführung von ETFs, zeichnet ein komplexes Bild der Angebot- und Nachfrageeinflüsse auf den zukünftigen Preis von Bitcoin.
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