In einer jüngsten rechtlichen Herausforderung hat Coinbase einen Schriftsatz beim Southern District of New York eingereicht, um die Erlaubnis für eine Zwischenberufung gegen die weitreichende Auslegung dessen, was als “Investitionsvertrag” bei digitalen Vermögenswerte-Transaktionen gilt, durch die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) zu erbitten. Dieser zentrale Fall könnte bedeutende Präzedenzfälle für die Kryptowährungsindustrie in den Vereinigten Staaten setzen.
Coinbase fordert SECs Definition von "Investitionsverträgen" bei Krypto-Transaktionen heraus
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Coinbase argumentiert gegen die breite Auslegung von Investitionsverträgen durch die SEC
In seinem neuesten Schriftsatz argumentiert Coinbase, dass die Anwendung des Begriffs “Investitionsvertrag” auf verschiedene Kryptowährungstransaktionen durch die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) die gesetzlichen Grenzen überschreitet, die vom Kongress gesetzt wurden. Laut der Gerichtseinreichung des Unternehmens könnte diese Überschreitung Innovationen ersticken und eine schwere Belastung für den digitalen Vermögenswertsektor darstellen, der ein wichtiger Teil des modernen Finanzökosystems ist. Im Kern von Coinbases Argumentation steht die Notwendigkeit, dass ein “Investitionsvertrag” explizite vertragliche Verpflichtungen nach der Transaktion beinhalten muss, was die aktuelle Haltung der SEC anscheinend nicht zu erfordern scheint.
“Das überhaupt nicht lustige daran ist, wir sind nicht allein mit dem Gedanken, dass die Frage, wann eine Krypto-Transaktion möglicherweise ein ‘Investitionsvertrag’ sei, eine Zwischenberufung rechtfertigt”, schrieb der Chief Legal Officer von Coinbase, Paul Grewal, auf X. Der Rechtschef von Coinbase fügte hinzu:
Die SEC selbst hat die identischen Argumente vorgebracht. Im Fall Ripple sagten sie speziell, es gibt ‚kontrollierende Rechtsfragen, zu denen erhebliche Meinungsverschiedenheiten bestehen‘ und wiesen auf die ‚branchenweite Bedeutung‘ der gestellten Frage hin.
Das Ergebnis dieser Berufung könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die Kryptowährungslandschaft haben. Das Fehlen von Klarheit bei den regulatorischen Anforderungen stellt Herausforderungen für andere digitale Vermögenswertunternehmen dar, was zu inkonsistenten Compliance-Praktiken und ungleichmäßiger regulatorischer Durchsetzung führen könnte. Eine Entscheidung zugunsten von Coinbase könnte zu einem besser definierten regulatorischen Rahmenwerk führen, das Innovationen fördern könnte, während gleichzeitig der Verbraucherschutz sichergestellt wird.
Die SEC behauptet, dass ihr Ansatz auf bestehenden Wertpapiergesetzen gerechtfertigt sei. Diese Interpretation stieß jedoch nicht nur bei Coinbase, sondern auch bei anderen Marktteilnehmern und Rechtsexperten auf Widerspruch, die argumentieren, dass diese breite Auslegung viele digitale Vermögenswerte fälschlicherweise als Wertpapiere kategorisieren könnte. Dies hat eine breitere Diskussion über die Notwendigkeit aktualisierter Vorschriften ausgelöst, die speziell die einzigartigen Merkmale digitaler Vermögenswerte adressieren.
Was denken Sie darüber, dass Coinbase eine gerichtliche Überprüfung über die breite Auslegung eines Investitionsvertrags durch die SEC sucht? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.




