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Clucoin-Gründer bekennt sich des Kryptobetrugs schuldig, gesteht persönliche Verwendung von Investorengeldern

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Der Gründer des Kryptowährungsprojekts Clucoin hat sich des Drahtbetrugs schuldig bekannt und gab zu, 1,14 Millionen Dollar an Investorengeldern für persönliche Zwecke, einschließlich Glücksspiel, umgeleitet zu haben. Trotz der Bewerbung der Kryptowährung für wohltätige Zwecke nutzte Taylor seinen sozialen Medieneinfluss, um Investitionen anzuziehen, die er dann zweckentfremdete. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis.

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Clucoin-Gründer bekennt sich des Kryptobetrugs schuldig, gesteht persönliche Verwendung von Investorengeldern

Clucoin-Gründer gibt Betrug zu, drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis

Die Staatsanwaltschaft für den südlichen Distrikt von Florida gab am Mittwoch bekannt, dass Austin Michael Taylor, der Gründer der Kryptowährung Clucoin, sich des Drahtbetrugs schuldig bekannte.

Der 40-Jährige gestand, 1,14 Millionen Dollar an Investorengeldern von Clucoin auf sein persönliches Konto überwiesen zu haben. Unter Berufung auf Gerichtsakten heißt es in der Ankündigung:

Taylor nutzte seine beträchtliche soziale Medienpräsenz, um Interesse an einem digitalen Token zu wecken, den er CLU nannte. Taylor weckte Interesse am Initial Coin Offering (ICO) von CLU, einer Kapitalbeschaffungsveranstaltung, bei der eine Entität Investoren einen einzigartigen digitalen Token im Austausch gegen eine etabliertere Kryptowährung oder Fiat-Währung anbietet.

Trotz des Versprechens, die Gelder für wohltätige Zwecke zu verwenden, leitete Taylor das Geld für persönliche Zwecke um, einschließlich Glücksspiel.

„Von Mai 2022 bis Dezember 2022 überwies Taylor etwa 1,14 Millionen Dollar an Investorengeldern auf sein persönliches Konto bei einer virtuellen Währungsbörse und nutzte dann die Gelder bei mehreren Online-Casinos, wo er diese Investorengelder durch Glücksspiel verlor“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Zu dem Schema gehörte auch die Organisation einer Veranstaltung namens „NFTCon: Into the Metaverse“ im April 2022, um mehr Investitionen anzulocken. Kurz darauf erlangte Taylor Zugang zu den Investorengeldern und überwies sie auf sein persönliches Konto, wobei er sie in Online-Casinos verlor. Taylors Urteilsverkündung ist für den 31. Oktober angesetzt. Die Ankündigung gibt Details:

Taylor droht eine maximale gesetzliche Strafe von 20 Jahren Gefängnis wegen der Verurteilung wegen Drahtbetrugs.

Was denken Sie über den Betrugsfall Clucoin und glauben Sie, dass Taylor für 20 Jahre ins Gefängnis gehen sollte? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.