Über 85 % des Handels der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) umgeht jetzt ausländische Währungen, was auf einen strategischen Wandel hin zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit hindeutet, da nationale Zahlungssysteme im regionalen Handel eine zentrale Rolle einnehmen.
CIS-Staaten setzen auf lokale Währungen—85 % des Handels jetzt in lokalen Zahlungsmitteln
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Putin befürwortet nationale Währungen—GUS-Block erreicht 85 % im lokalen Handel
Auf dem Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in der Region Leningrad diese Woche offenbarte der russische Präsident Wladimir Putin eine bedeutende Veränderung in der Handelsdynamik innerhalb des Blocks, indem er berichtete, dass über 85 % der kommerziellen Transaktionen zwischen den GUS-Mitgliedsstaaten nun in nationalen Währungen durchgeführt werden. Er sagte:
Der Anteil der nationalen Währungen bei Zahlungen für kommerzielle Transaktionen mit den Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft übersteigt 85 %.
Seine Aussage unterstrich den wachsenden Trend der finanziellen Kooperation und Unabhängigkeit unter den GUS-Staaten. Dieser Übergang spiegelt einen strategischen Versuch wider, die Abhängigkeit von Fremdwährungen zu verringern und die regionale wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit angesichts der sich ändernden geopolitischen und wirtschaftlichen Landschaften zu stärken.
Die GUS, die 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion gegründet wurde, umfasst neun volle Mitglieder: Russland, Weißrussland, Kasachstan, Armenien, Aserbaidschan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan (assoziiertes Mitglied). Moldawien nimmt ebenfalls teil, obwohl sein Engagement variiert. Diese Nationen arbeiten in politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen zusammen, wobei die wirtschaftliche Zusammenarbeit eine Schlüsselrolle in ihren Interaktionen bildet.
Putin hob den zunehmenden Einsatz unabhängiger finanzieller Instrumente und inländischer Zahlungssysteme hervor und deutete damit auf eine tiefere Integration innerhalb der monetären Rahmenbedingungen des Blocks hin. Der russische Führer bemerkte:
Die Zusammenarbeit zwischen den GUS-Staaten im Währungs- und Finanzbereich wird ausgebaut, wobei immer häufiger eigene unabhängige Zahlungssysteme und Zahlungsinstrumente zur Abwicklung gegenseitiger wirtschaftlicher Transaktionen genutzt werden.
Diese Entwicklung steht im Einklang mit breiteren Bemühungen, regionale Wirtschaften gegen externe Sanktionen und Volatilität abzuschirmen, und fördert ein wirtschaftlich autarkeres Umfeld.
Durch die Förderung nationaler Währungen und unabhängiger Finanzinstrumente errichten die GUS-Staaten ein robustes wirtschaftliches Fundament, das in der Lage ist, externem Druck standzuhalten. Dieser Umschwung stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung wirtschaftlicher Integration dar und positioniert die GUS als eine stärker geeinte und selbstständige regionale Allianz.




