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Christine Lagarde en Garde: Bitcoin wird nicht in die Zentralbankreserven aufgenommen

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EZB-Präsidentin Christine Lagarde äußerte ihr Vertrauen in die Haltung, die die EU-Zentralbanken zur Aufnahme von Bitcoin als Reservevermögen einnehmen würden. Sie erklärte, dass dies aus verschiedenen Gründen nicht geschehen werde.

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Christine Lagarde en Garde: Bitcoin wird nicht in die Zentralbankreserven aufgenommen

EZB-Präsidentin Christine Lagarde zuversichtlich, dass EU-Zentralbanken Bitcoin nicht annehmen werden

Das Konzept einer strategischen Bitcoin-Reserve, bestehend aus staatlichen Stellen, die einen Bitcoin-Vorrat unterhalten, erreichte Europa. Bei einer kürzlichen Pressekonferenz musste die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, Fragen zur möglichen Umsetzung dieser Initiative in Europa beantworten.

Nach der Ankündigung einer Senkung des Zinssatzes um 25 Basispunkte über alle Bereiche hinweg, wurde Lagarde nach der Position der EZB zur hypothetischen Annahme von Bitcoin als Reservevermögen durch Länder wie die Tschechische Republik und die USA befragt.

Lagarde erklärte, dass innerhalb des Direktoriums der Organisation, das aus sechs Mitgliedern des Direktoriums und den Gouverneuren der nationalen Zentralbanken der Länder des Euro-Währungsgebiets besteht, eine einheitliche Haltung zu den Anforderungen für Reservevermögen bestünde.

Sie stellte fest, dass Reservevermögen liquide, sicher, zuverlässig sein müssten und nicht dem Verdacht der Geldwäsche oder anderer krimineller Aktivitäten unterliegen dürften.

Lagarde erklärte:

Deshalb bin ich zuversichtlich, dass Bitcoin nicht in die Reserven einer der Zentralbanken des Direktoriums aufgenommen wird.

Schließlich enthüllte Lagarde, dass sie in Gesprächen mit ihrem tschechischen Kollegen über das Thema Bitcoin als Reservevermögen gewesen sei und deutete an, dass dies nicht geschehen werde. „Ich bin zuversichtlich, dass er, wie wir alle, von der Notwendigkeit überzeugt ist, liquide, sichere und zuverlässige Reserven zu haben“, schloss sie ab.

Die EZB stand Bitcoin und Stablecoins kritisch gegenüber, noch bevor sie durch die industrieunterstützende Haltung der Trump-Administration in das Mainstream-Bewusstsein rückten.

Im Januar 2024 sagte Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der europäischen Zentralbank (EZB), dass Bitcoin ein spekulatives Asset sei, dem die Geldfunktionen fehlten. Gleichzeitig sagte sie, dass es unwahrscheinlich sei, dass die EZB Bitcoin zu ihren Reserven hinzufügen würde.

Weiterlesen: EZB-Mitglied Isabel Schnabel: Bitcoin ist ‘spekulativ’, ‘unwahrscheinlich’, von der Bank gekauft zu werden

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