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Chinas AML-Rechtsrahmen zielt darauf ab, Kryptowährungstransaktionen in einem wichtigen Update zu erfassen

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Im Rahmen seiner Bemühungen um eine Modernisierung der Finanzvorschriften überarbeitet China seine Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche, um strenge Maßnahmen gegen Kryptowährungsbezogene Transaktionen einzuschließen. Diese Revision, die erste seit 2007, zielt darauf ab, die rechtlichen Lücken zu schließen, die in der aufstrebenden Welt der digitalen Währungen ausgenutzt wurden.

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Chinas AML-Rechtsrahmen zielt darauf ab, Kryptowährungstransaktionen in einem wichtigen Update zu erfassen

China verschärft Kontrolle über digitale Vermögenswerte mit überarbeitetem Geldwäschebekämpfungsgesetz

China plant, seine Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) zu überarbeiten und Transaktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen in seinen regulatorischen Rahmen aufzunehmen. Diese große Revision, laut einem Artikel auf Jiemian.com, ist die erste seit 2007 und erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken hinsichtlich der Verwendung digitaler Vermögenswerte bei Geldwäscheaktivitäten.

Premierminister Li Qiang leitete am 22. Januar eine wichtige Exekutivsitzung des Staatsrates, um das überarbeitete AML-Gesetz zu besprechen. Der erste Entwurf dieser Überarbeitung wurde erstmals im Juni 2021 vorgeschlagen und später in den legislativen Arbeitsplan des Staatsrats für 2023 aufgenommen. Es wird erwartet, dass das endgültige Gesetz bis 2025 erlassen wird.

Diese umfassende Änderung ist eine Reaktion auf die sich wandelnde Natur von Finanzverbrechen, insbesondere mit dem Aufkommen von virtuellen Währungen. Wang Xin, Professor an der juristischen Fakultät der Peking-Universität und Experte in der Diskussion des Änderungsentwurfs, betonte die dringende Notwendigkeit, die rechtlichen Herausforderungen anzugehen, die Kryptowährungen bei der Geldwäsche aufwerfen. Er merkte an, dass, obwohl der überarbeitete Entwurf die Geldwäsche mit digitalen Vermögenswerten zum Ziel hat, eine offensichtliche Diskrepanz durch das Fehlen detaillierter operativer Leitlinien für Fragen wie Beschlagnahme und Einfrierung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit diesen Verbrechen besteht.

Chinas Haltung gegenüber Kryptowährungen war streng. Im Jahr 2021 verhängte das Land ein umfassendes Verbot der Nutzung von Kryptowährungen, schloss Offshore-Börsen und stoppte alle Arten von Mining-Aktivitäten. Trotz dieser Maßnahmen haben Fortschritte in der Technologie und der dezentralisierte Charakter von Kryptowährungen es den Nutzern auf dem Festland ermöglicht, weiterhin Zugang zu Krypto-Märkten zu erhalten und stellen dadurch erhebliche Geldwäscherisiken dar. Die bevorstehende Änderung zielt darauf ab, strengere Vorschriften einzuführen, um solche Aktivitäten effektiv einzudämmen.

Die überarbeiteten AML-Vorschriften Chinas stellen einen Teil seiner breiteren Bemühungen dar, Finanzkriminalität zu bekämpfen. Die Änderung zielt darauf ab, die aufsichtsrechtliche Kontrolle auf bestimmte Nichtfinanzinstitute auszuweiten und sich an internationale Standards zu halten, die von Organisationen wie der Financial Action Task Force (FATF) festgelegt wurden. Diese Ausweitung ist, wie Wang Xin erklärte, von entscheidender Bedeutung, um verschiedene Formen von Geldwäsche effektiv zu überwachen und zu kontrollieren und damit Chinas Verpflichtungen zu internationalen Geldwäschebekämpfungsrahmen erfüllen. Darüber hinaus soll die Änderung die Definitionen, Verpflichtungen, Zuständigkeitsregeln und Strafen nach den AML-Gesetzen verfeinern.

Diese rechtlichen Änderungen sollen auch Chinas Engagement demonstrieren, seine Finanzregulierungssysteme zu stärken, wobei wichtige Behörden wie die People’s Bank of China in den Prozess einbezogen werden. Diese Bemühung wird als strategischer Schritt angesehen, um Chinas Stellung als verantwortungsvollen internationalen Akteur zu stärken und seinen Einfluss auf die weltweite Finanzregulierung zu erhöhen, was dazu beitragen könnte, ausländische Investitionen anzuziehen und Kapitalflucht zu verhindern.

Experten wie Wang Xin und Yan Lixin, der geschäftsführende Direktor des Anti-Money Laundering Research Center an der Fudan-Universität, betonen jedoch die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen. Sie plädieren für Verbesserungen in den Justizerleichterungsmechanismen und der Einrichtung eines umfassenden Finanznachrichtennetzwerks, die für die wirksame Durchsetzung der AML-Gesetze und den Schutz der Rechte und Interessen der Bürger entscheidend sind.

Wird diese Aktualisierung der AML-Regelungen Chinas ein Nettopositiv für die chinesischen Bürger sein? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.