Der neueste Bericht von Chainalysis enthüllt einen doppelten Trend in der Krypto-Kriminalitätslandschaft 2023: einen bemerkenswerten Rückgang im Gesamtwert krimineller Transaktionen und eine überraschende Verschiebung von Bitcoin zu Stablecoins als bevorzugtes Medium für illegale Aktivitäten.
Chainalysis enthüllt Rückgang der Krypto-Kriminalität und Hinwendung zu Stablecoins im Kriminalitätsbericht 2024
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2024 Chainalysis-Bericht zeigt Rückgang der kriminellen Aktivitäten im Krypto-Bereich und Verlagerung der Währungspräferenz zu Stablecoins auf
In einer aufschlussreichen Analyse der Kryptowährungslandschaft hat der 2024 Crypto Crime Trends Report von Chainalysis möglicherweise Verschiebungen im Muster illegaler Aktivitäten im digitalen Währungsraum aufgedeckt. Der Bericht, der eine sich noch entwickelnde Ansicht von krypto-bezogenen Verbrechen im Jahr 2023 bietet, hat einen bemerkenswerten Rückgang im Gesamtvolumen krimineller Transaktionen sowie eine Hinwendung zu Stablecoins durch Cyberkriminelle hervorgehoben.
Laut Chainalysis fiel der Gesamtwert, der von illegalen Kryptowährungsadressen im Jahr 2023 erhalten wurde, auf 24,2 Milliarden Dollar, was im Vergleich zu den Vorjahren einen erheblichen Rückgang darstellt. Diese Zahl ist jedoch eine Unterschätzung und wird voraussichtlich steigen, da weitere illegale Adressen aufgedeckt werden. Der Bericht korrigierte das Volumen illegaler Transaktionen für das Jahr 2022 von einer anfänglichen Schätzung von 20,6 Milliarden Dollar auf 39,6 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von mehr als 90% entspricht. Diese erhebliche Überarbeitung wird der Identifizierung neuer illegaler Adressen und der Einbeziehung von Transaktionen aus sanktionierten Diensten zugeschrieben.
Ein weiterer Grund für den so viel höheren neuen Gesamtbetrag ist die Einbeziehung von 8,7 Milliarden Dollar an Gläubigerforderungen gegen die mittlerweile bankrotte Kryptowährungsbörse FTX, nach der Betrugsverurteilung des CEO. Diese Entscheidung stellt eine Abkehr von der Standardmethodik von Chainalysis dar, die sich typischerweise auf messbare On-Chain-Aktivitäten konzentriert.
In einer bemerkenswerten Verlagerung stellt der Bericht fest, dass Stablecoins Bitcoin als bevorzugte Währung für illegale Transaktionen übertroffen haben. Diese Veränderung der Präferenz steht im Einklang mit der allgemeinen Zunahme der Nutzung von Stablecoins in sowohl legitimen als auch illegalen Krypto-Aktivitäten. Trotz dieses Trends dominiert Bitcoin weiterhin in bestimmten kriminellen Aktivitäten wie Verkäufen auf Darknet-Märkten und Erpressungen durch Ransomware.
Weitere wichtige Erkenntnisse beinhalten einen signifikanten Rückgang der Einnahmen aus Krypto-Betrug und Hacking, die um 29,2% bzw. 54,3% gesunken sind. Der Bericht führt diese Rückgänge auf eine Veränderung der Betrugsstrategien und Verbesserungen in der Sicherheit von DeFi-Protokollen zurück.
Der Bericht beleuchtet auch die zunehmende Rolle von Transaktionen mit sanktionierten Entitäten, die 2023 beachtliche 61,5% des gesamten Volumens illegaler Transaktionen ausmachten. Dieser Trend wirft Fragen auf, wie man zwischen kriminellen Aktivitäten und legitimen Transaktionen innerhalb sanktionierter Jurisdiktionen unterscheiden kann.
Der Bericht hat auf Social Media gemischte Reaktionen hervorgerufen und liefert ein markantes Beispiel für Bestätigungsfehler in Aktion. Sowohl Krypto-Enthusiasten als auch Gegner haben den Bericht zitiert, um ihre gegensätzlichen Meinungen zu digitalen Vermögenswerten zu stärken.
Glauben Sie insgesamt, dass kriminelle Aktivitäten auf Krypto-Basis einen zunehmenden oder abnehmenden Anteil am gesamten Krypto-Transaktionsvolumen darstellen? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.




