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CFTC schließt Vergleich mit ehemaligem FTX-Ingenieur ab und verhängt Rückzahlung in Höhe von 3,7 Millionen Dollar

Gerichtsbeschluss besiegelt CFTC-Verfahren gegen ehemaligen FTX-Technikchef, verhängt Geldstrafen und langfristige Verbote und unterstreicht gleichzeitig, wie Zusammenarbeit den Ausgang großer Ermittlungen wegen Kryptobetrugs beeinflussen kann.

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CFTC schließt Vergleich mit ehemaligem FTX-Ingenieur ab und verhängt Rückzahlung in Höhe von 3,7 Millionen Dollar

Gerichtsbeschluss beendet CFTC-Verfahren gegen ehemaligen FTX-Technikchef

Die US-Derivateaufsichtsbehörde ergriff im Rahmen eines umfassenderen Betrugsverfahrens Durchsetzungsmaßnahmen gegen einen ehemaligen Krypto-Manager. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), eine unabhängige Bundesbehörde zur Überwachung der US-Derivatemärkte, gab am 1. April bekannt, dass sie ihr Verfahren gegen den ehemaligen FTX-Leiter der Technikabteilung, Nishad Singh, abgeschlossen und dabei Strafen sowie laufende Auflagen festgelegt hat. Die Einzelheiten der Entscheidung:

„Die Anordnung sieht die Rückzahlung von 3,7 Millionen US-Dollar vor, verpflichtet Singh zur weiteren Zusammenarbeit mit der Kommission und verhängt ein fünfjähriges Handelsverbot sowie ein achtjähriges Registrierungsverbot – beides ab dem Datum des Inkrafttretens der ursprünglichen Einverständniserklärung.“

David Miller, Leiter der Durchsetzungsabteilung, erklärte: „Die hier verhängten Unterlassungsverfügungen und finanziellen Sanktionen zeigen, welche erheblichen Vorteile durch die Zusammenarbeit mit der CFTC erzielt werden können.“ Er fügte hinzu, dass die Einigung sowohl die Schwere der Verstöße als auch den Ansatz der Behörde widerspiegele, Anreize für eine sinnvolle Unterstützung bei Ermittlungen zu schaffen.

Durchsetzung im Kryptobereich signalisiert strengere Aufsicht und Anreize zur Zusammenarbeit

Gerichtsakten zeigen, dass die ursprüngliche Einverständniserklärung, die im April 2023 erlassen wurde, Singh wegen Betrugs durch Veruntreuung sowie wegen Beihilfe zu diesem Verhalten für schuldig befand. Die Verfügung untersagte ihm dauerhaft, gegen die Betrugsbekämpfungsbestimmungen des Commodity Exchange Act und der damit verbundenen CFTC-Vorschriften zu verstoßen sowie vorsätzlich bei ähnlichem Fehlverhalten zu helfen. Die ergänzende Einverständniserklärung schließt die Durchsetzungsmaßnahme formell ab, während strenge Compliance-Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem früheren Urteil aufrechterhalten bleiben.

Die Aufsichtsbehörden gaben zudem an, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt keine Rückerstattung oder zivilrechtliche Geldstrafe anstreben, und verwiesen dabei auf Singhs Kooperation sowohl bei der CFTC-Untersuchung als auch bei parallelen Strafverfahren. In dem damit verbundenen Bundesverfahren bekannte sich Singh in sechs Anklagepunkten schuldig, darunter Verschwörung zum Rohstoffbetrug. Das Ergebnis verdeutlicht, wie Kooperation die Ergebnisse von Durchsetzungsmaßnahmen beeinflussen kann, und bekräftigt gleichzeitig die fortgesetzte Überwachung von Fehlverhalten im Zusammenhang mit Plattformen für digitale Vermögenswerte und Derivatemärkten.

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FAQ 🧭

  • Wie ging die CFTC bei dem FTX-bezogenen Durchsetzungsfall vor? Die CFTC verhängte Berufsverbote und die Rückerstattung von Gewinnen, reduzierte jedoch weitere Strafen aufgrund der Zusammenarbeit.
  • Warum entging Nishad Singh zusätzlichen Geldstrafen? Die Aufsichtsbehörden verwiesen auf seine umfassende Zusammenarbeit sowohl bei den zivil- als auch bei den strafrechtlichen Ermittlungen.
  • Welche Strafen wurden gegen den ehemaligen FTX-Manager verhängt? Ihm drohen die Rückerstattung von Gewinnen, ein Handelsverbot und ein Registrierungsverbot im Zusammenhang mit den Verstößen.
  • Was bedeutet dieser Fall für die Krypto-Regulierung? Er bekräftigt die strenge Aufsicht und zeigt gleichzeitig, dass Kooperation die Ergebnisse beeinflussen kann.
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