Der institutionelle Zugang zu meme-basierten Kryptowährungen erweitert sich, da Canary Capital bei der SEC einen Antrag auf einen PEPE-ETF gestellt hat, der ein Engagement über einen Broker ermöglicht und gleichzeitig die direkte Verwahrung von Token sowie Derivate-Risiken vermeidet. Wichtige Erkenntnisse:
Canary Capital beantragt PEPE-ETF, während die Wall Street die institutionelle Nachfrage nach Meme-Coins testet

- Canary Capital hat bei der SEC einen Antrag auf Auflegung eines PEPE-ETF gestellt, der den Token-Kurs über direkte Bestände nachbildet.
- Der PEPE-ETF signalisiert einen verstärkten Vorstoß in volatile Vermögenswerte, da Unternehmen über Bitcoin und Ethereum hinaus expandieren.
- In der SEC-Anmeldung wird darauf hingewiesen, dass PEPE keinen Nutzwert hat, was das Risiko von Manipulationen und einer instabilen langfristigen Bewertung erhöht.
Canary Capital beantragt PEPE-ETF mit direkter Token-Exposure-Struktur
Canary Capital Group LLC, eine auf digitale Anlageprodukte spezialisierte Investmentgesellschaft, hat am 8. April einen Registrierungsantrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht. Der Antrag beschreibt den geplanten Canary PEPE ETF (der Trust), der den Kurs des PEPE-Tokens nachbilden soll. Das Produkt zielt darauf ab, ein reguliertes Engagement in einer meme-basierten Kryptowährung zu bieten. In dem Antrag heißt es:
„Das Anlageziel des Trusts besteht darin, ein Engagement in den Kurs der vom Trust gehaltenen PEPE-Coin („PEPE“) abzuleiten, abzüglich der Betriebskosten des Trusts und anderer Verbindlichkeiten.“
„Der Trust bietet Anlegern die Möglichkeit, über ein traditionelles Brokerkonto Zugang zum PEPE-Markt zu erhalten, ohne die potenziellen Zugangsbarrieren oder Risiken, die mit dem direkten Erwerb und Halten von PEPE verbunden sind. Der Trust wird keine Derivate einsetzen, die den Trust zusätzlichen Gegenparteien- und Kreditrisiken aussetzen könnten“, erklärt der Antrag.

Risiken im Fokus, da Nachfrage und Volatilität von Meme-Token Bedenken aufwerfen
Das Dokument erläutert, dass der Trust als börsengehandeltes Produkt (ETP) strukturiert ist, das Anteile an wirtschaftlichen Rechten ausgibt, die an einer öffentlichen Börse gehandelt werden. Es wird detailliert dargelegt, dass der Trust PEPE-Token direkt als Hauptvermögenswert halten wird und keine Derivate oder synthetischen Engagements eingehen wird. In der Einreichung heißt es:
„Zur Erreichung seines Anlageziels wird der Trust PEPE halten und seine Anteile täglich um 16:00 Uhr Eastern Time unter Verwendung derselben Methodik bewerten, die zur Berechnung der Preisbenchmark verwendet wird. Alle PEPE des Trusts werden von der Verwahrstelle gehalten.“
Ein kleiner Teil des Vermögens des Trusts, begrenzt auf fünf Prozent, wird zunächst in ETH gehalten, um Transaktionsgebühren im Ethereum-Netzwerk zu decken. Aus dem Antrag geht hervor, dass laufende Gebühren und Aufwendungen die PEPE-Bestände des Trusts im Laufe der Zeit voraussichtlich schrittweise verringern werden, möglicherweise bis nahe Null. Es wird auch darauf hingewiesen, dass diese Kosten und Vermögensminderungen den Trust daran hindern könnten, sein erklärtes Anlageziel vollständig zu erreichen.
Die Registrierungserklärung hebt Risiken im Zusammenhang mit Meme-Token hervor, darunter spekulative Nachfrageschwankungen, begrenzte historische Daten und potenzielle Marktmanipulation. „Im Gegensatz zu anderen digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin hängt der Wert von PEPE nicht in erster Linie von seiner Nützlichkeit als Zahlungsmittel ab, und seine Akzeptanz im Einzelhandel ist begrenzt“, heißt es darin, und weiter:
„Obwohl PEPE in seiner kurzen Geschichte einige Erfolge verzeichnen konnte, ist der Gesamtwert der im Umlauf befindlichen PEPE geringer als der von Bitcoin und könnte von der schnelleren Entwicklung anderer digitaler Vermögenswerte in den Schatten gestellt werden.“
Der Vorschlag spiegelt die allgemeinen Bemühungen von Vermögensverwaltern wider, Krypto-Anlageinstrumente auf Nischen- und hochvolatile digitale Vermögenswerte auszuweiten.




