Canaan und Soluna gaben am Dienstag bekannt, dass die 20 Megawatt Hosting-Vereinbarung in Solunas Projekt Dorothy-Anlage in Briscoe County, Texas, voraussichtlich im ersten Quartal 2026 online gehen wird.
Der Schritt unterstreicht das Bestreben des chinesischen Herstellers, den Hardware-Verkauf mit dem direkten Bitcoin-Mining zu vereinbaren, zu einer Zeit, in der die Nachfrage in einigen Regionen zurückgegangen ist.
Für Soluna markiert die Vereinbarung einen weiteren Schritt zur Monetarisierung seiner erneuerbaren Energieinfrastruktur. Das Projekt Dorothy soll hauptsächlich mit Windkraft hinter dem Netz betrieben werden, während der Zugang zum Netz zur Sicherstellung einer hohen Betriebszeit erhalten bleibt, was Kosteneffizienz mit Zuverlässigkeit verbindet.
Nangeng Zhang, Vorsitzender und CEO von Canaan, sagte, dass das Abkommen die nordamerikanische Selbst-Mining-Strategie des Unternehmens vorantreibt. „Die Kopplung unserer effizienten Avalon A15 XP Miner mit Solunas Infrastruktur sollte für beide Unternehmen ein Gewinn sein“, sagte er in einer Erklärung.
Seit Jahresbeginn hat Canaan seine proprietäre Bitcoin-Mining-Kapazität um 95% auf 6,44 EH/s der realisierten Hashrate bis August erhöht.
Die Partnerschaft zeigt, wie sich Mining-Hardware-Hersteller zunehmend auf proprietäre Operationen stützen, um die Einnahmen zu diversifizieren.
Bitmain, der größte Produzent der Branche, hat betriebsbereite Flotten an asiatische Investoren verkauft und gleichzeitig seine eigene Mining-Kapazität durch Tochtergesellschaften wie Antpool und Antalpha ausgebaut. MicroBT hat sich derweil auf seine Produktionsbasis in den USA gestützt, um sowohl den Hardware-Verkauf als auch die langfristige Flottenbereitstellung durch Partner zu unterstützen.