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BTC-Miner Core Scientific erweitert Vertrag mit Coreweave und zielt auf HPC-Einnahmen in Höhe von 8,7 Milliarden Dollar ab.

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Core Scientific hat bekannt gegeben, dass Coreweave beschlossen hat, seine Hochleistungsrecheninfrastruktur (HPC) um weitere 120 Megawatt (MW) zu erweitern, wodurch die insgesamt vertraglich gebundene Kapazität auf etwa 500 MW steigt.

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BTC-Miner Core Scientific erweitert Vertrag mit Coreweave und zielt auf HPC-Einnahmen in Höhe von 8,7 Milliarden Dollar ab.

Core Scientific und Coreweave Erweitern Partnerschaft

Diese Vertragsverlängerung könnte den Gesamtumsatz von Core Scientific (Nasdaq: CORZ) in den nächsten 12 Jahren auf bis zu 8,7 Milliarden US-Dollar steigern. Allein die jüngste Erweiterung könnte geschätzte 2 Milliarden US-Dollar hinzufügen, zusätzlich zu den zuvor prognostizierten 6,7 Milliarden US-Dollar aus früheren Geschäften. Die Vorbereitungen für die zusätzlichen 120 MW sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen, wobei der volle Betrieb bis Ende 2026 erwartet wird.

Coreweave hatte zunächst im Juni 2024 200 MW HPC-Infrastruktur beauftragt. Mit dieser Erweiterung wird Core Scientific eine bestehende Anlage aufrüsten, um der wachsenden Nachfrage von Coreweave nach GPU-gestützter Rechenleistung gerecht zu werden. Die Erweiterungen, die von Coreweave finanziert werden, werden durch Investitionskredite ausgeglichen, wodurch die Hosting-Kosten gesenkt werden. Dieser Schritt zielt darauf ab, Core Scientific als wichtigen Akteur in der Rechenzentrum-Branche zu positionieren, so die Ankündigung des Unternehmens.

Adam Sullivan, CEO von Core Scientific, wies darauf hin, dass die steigende Nachfrage nach Next-Gen-Rechenaufgaben die Wachstumsstrategie des Unternehmens antreibt. Er erwähnte, dass mit der Erkundung weiterer Erweiterungen dieser Vertrag einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der Rechenzentrumskapazitäten darstellt, während gleichzeitig neue HPC-Möglichkeiten erschlossen werden. Da sich viele Bitcoin-Mining-Unternehmen wie Core Scientific dem HPC und der künstlichen Intelligenz (KI) zuwenden, suchen sie aktiv nach neuen Einnahmequellen.

Wer wird die US-Präsidentschaftswahl gewinnen?

Die Rentabilität des Bitcoin-Minings kann stark variieren, insbesondere nach den Halving-Ereignissen von Bitcoin. Um den finanziellen Druck steigender Energiekosten und reduzierter Bitcoin-Belohnungen entgegenzuwirken, verlagern Miner ihre Infrastruktur hin zu KI- und HPC-Diensten. Diese Strategie ermöglicht es ihnen, von der steigenden Nachfrage nach Rechenressourcen zu profitieren, während sie sich von der Volatilität des digitalen Vermögensmarktes diversifizieren. Unternehmen wie Core Scientific und Bit Digital führen den Weg mit bedeutenden Investitionen in diese Bereiche.

Dieser Wandel hebt den breiteren Trend hervor, dass Bitcoin-Miner sich zu vielseitigen Rechenzentren entwickeln. Da Hochleistungsrechnen eine entscheidende Rolle in der KI spielt, sind viele Miner aufgrund ihrer umfangreichen Energie- und Rechenzentrumskapazitäten gut gerüstet, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Indem sie Energie vom Bitcoin-Mining zu HPC-Diensten umleiten, bauen diese Unternehmen einen stabileren, vielfältigeren Einnahmestrom auf, der weniger abhängig von den unvorhersehbaren Schwankungen des Kryptowährungsmarktes ist.

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