Der stellvertretende russische Außenminister hat erklärt, dass Diskussionen über eine einheitliche Währung für den wirtschaftlichen BRICS-Block verfrüht sind, aufgrund von Unterschieden in der Finanzregulierung der Mitgliedsländer. Stattdessen liegt der Fokus auf der Stärkung der finanziellen Souveränität und der Erforschung nationaler Währungen für den Handel. Ryabkov betonte die laufenden Bemühungen zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit des Blocks, wobei die Behörden aktiv an miteinander verbundenen Finanzmärkten arbeiten.
BRICS-Einheitswährung von russischem Beamten als verfrüht angesehen
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Einheitliche BRICS-Währung: Ryabkov nennt sie verfrüht
Der stellvertretende russische Außenminister Sergey Ryabkov sprach am 3. Oktober auf einer Pressekonferenz in Moskau, wo er die Idee einer einheitlichen Währung für BRICS ansprach und diese Diskussionen als verfrüht bezeichnete. Ryabkov erklärte, dass die BRICS-Länder derzeit erhebliche Unterschiede in der Regulierung von Zahlungsbilanzen, Finanzmärkten und der Inflationssteuerung haben. Er meinte:
Es ist etwas zu früh, um im strikten Sinne des Wortes von einer einheitlichen Währung [in BRICS] zu sprechen. Der Grund ist, dass unsere Länder bedeutende Unterschiede in den Ansätzen zur Regulierung der Zahlungsbilanz, nationaler Finanzmärkte und der Inflationssteuerung haben.
Diese Unterschiede erschweren die sofortige Entwicklung einer einheitlichen Währung für den Block.
Stattdessen bemerkte Ryabkov, dass sich die BRICS-Länder darauf konzentriert haben, die finanzielle Souveränität zu stärken und Zahlungssysteme zu schaffen, die den wachsenden Handel unter den Mitgliedern unterstützen und gleichzeitig die Anfälligkeit für externe Risiken verringern. Er betonte, dass die Finanzminister und Zentralbankgouverneure beim Gipfel in Johannesburg beauftragt wurden, zu untersuchen, wie nationale Währungen und Zahlungssysteme für den gegenseitigen Handel genutzt werden könnten.
Ryabkov sagte:
Finanzminister und Zentralbankgouverneure wurden auf dem [BRICS] Gipfel in Johannesburg beauftragt, Fragen zur Nutzung nationaler Währungen, Zahlungsinstrumente und Plattformen bei gegenseitigen Handelsgeschäften zu prüfen.
Er fügte hinzu, dass die zuständigen Behörden und Arbeitsgruppen aktiv an der Vernetzung der Finanzmärkte zusammenarbeiten und „konkrete Ergebnisse bereits vorliegen.“
Was denken Sie über den BRICS-Ansatz, sich auf nationale Währungen zu konzentrieren, anstatt vorschnell eine einheitliche Währung einzuführen? Teilen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten mit.




