Der Finanzminister der Trump-Administration, Scott Bessent, griff die Bretton-Woods-Institutionen an und erklärte, dass der IWF und die Weltbank ihren Weg verloren hätten. Bessent merkte jedoch an, dass die USA diese Institutionen nicht aufgeben würden, sondern stattdessen relevante Reformen von innen aus verfolgen würden.
Bretton-Woods-Institutionen marode? Trump-Administration drängt auf Reformen

Bretton-Woods-Institutionen vom Kurs abgekommen: Trump-Administration strebt Veränderung an
Die Trump-Administration hat endlich ihre Position zur aktuellen Situation der beiden Hauptinstitutionen offengelegt, die aus den Bretton-Woods-Abkommen hervorgegangen sind: dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank.
Am Rande der Frühjahrstreffen dieser Institutionen schimpfte Bessent über ihren aktuellen Zustand und enthüllte, dass die US-Regierung bedeutende Reformen ihres Verhaltens anstreben werde.
Bessent erklärte, dass die Erweiterung der Mission dieser beiden Institutionen dazu geführt habe, dass sie vom Kurs abgekommen seien und sich auf Themen außerhalb ihres ursprünglichen Aufgabenbereichs konzentrierten. Klimawandel, Geschlechterfragen und soziale Themen waren einige der von ihm genannten Aspekte.
Bessent erklärte, dass die Trump-Administration mit diesen Institutionen zusammenarbeiten werde, um die US-Führung von innen heraus zu stärken. “Der IWF und die Weltbank spielen eine kritische Rolle im internationalen System. Und die Trump-Administration ist bestrebt, mit ihnen zusammenzuarbeiten – solange sie ihren Missionen treu bleiben können,” erklärte Bessent.
Er kritisierte auch die Ansichten dieser Organisationen zu China und forderte sie auf, die Störungen der chinesischen Geldpolitik auf die Weltwirtschaft nicht zu billigen. “Der IWF muss Länder wie China anprangern, die seit Jahrzehnten global verzerrende Politiken und undurchsichtige Währungspraktiken verfolgen”, bemerkte er.
Der IWF steht im Streit mit der US-Regierung bezüglich seiner Rolle im aktuellen globalen Handelskrieg aufgrund der Umsetzung seiner Gegenzollpolitik. Kürzlich hat die Organisation ihre globale Wachstumsprognose gesenkt und die USA dafür verantwortlich gemacht, angesichts der Handelskonflikte und ihrer Auswirkungen auf die Stabilität der Weltwirtschaft.
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