Brasilianische Beamte wiesen die von US-Präsident-elect Donald Trump vorgeschlagenen 100%igen Zölle auf BRICS-Länder als unwahrscheinlich zurück und charakterisierten sie als Rhetorik anstatt als umsetzbare Politik. Das brasilianische Außenministerium verwies auf Trumps frühere unerfüllte Zollandrohungen gegen China, Mexiko und Kanada während seiner ersten Amtszeit. Beamte unter Präsident Luiz Inacio Lula da Silva beschrieben die Bemerkungen als Provokationen und äußerten Zweifel an deren Umsetzbarkeit. Diplomaten schlugen vor, dass der Präsident-elect die globalen wirtschaftlichen Realitäten berücksichtigen solle und wiesen auf seine Warnung hin, dass Länder, die ihre Abhängigkeit vom US-Dollar im Handel reduzieren, mit Konsequenzen rechnen müssen. Brasilien hat sich für eine gemeinsame BRICS-Währung eingesetzt, um den Handel zu erleichtern und die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern.
Brasilien wehrt sich gegen Trumps BRICS-Zollandrohung und setzt sich gleichzeitig für die Vision einer Einheitswährung ein
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