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Brasilien erlässt neue Kryptoregulierung, verschärft Kontrollen bei Stablecoin-Transaktionen und VASPs

Die Zentralbank von Brasilien hat die Regeln für Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs) und Stablecoin-Transaktionen abgeschlossen und konzentriert sich dabei auf finanzielle Stabilität und die Reduzierung ihres Einsatzes für illegale Zwecke, so der Regulierungsdirektor Gilneu Vivan.

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Brasilien erlässt neue Kryptoregulierung, verschärft Kontrollen bei Stablecoin-Transaktionen und VASPs

Zentralbank erlässt wesentliche Vorschriften für VASPs und Stablecoin-Transaktionen in Brasilien

Die Zentralbank von Brasilien hat schließlich einen Teil der Regulierung abgeschlossen, der sich mit Anbietern von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs) und Stablecoin-Transaktionen befasst und die Regeln festlegt, die sie befolgen müssen, um im Land tätig zu sein.

Mit dieser Entwicklung werden virtuelle Vermögenswerte in den Finanzmarkt integriert, da VASPs nun eine Genehmigung der Zentralbank erhalten müssen, um zu operieren. Börsen, die diesen neuen Regeln nicht folgen, müssen den brasilianischen Markt verlassen und haben eine Frist, um ihre Nutzer über diese Entwicklung zu informieren.

Bezüglich Stablecoins werden diese jetzt als gleichwertig mit Fremdwährung angesehen, da die neuen Regeln festlegen, dass „der Kauf, Verkauf oder Tausch von virtuellen Vermögenswerten, die auf Fiat-Währung referenziert sind, in den Devisenmarkt einbezogen werden.“ Dies hat steuerliche Auswirkungen, die später von den Steuerbehörden des Landes definiert werden müssen.

Dies bedeutet, dass VASPs nun auch eine Genehmigung für internationale Transaktionen erhalten müssen und ein Limit von 100.000 $ pro Transaktion an eine unbekannte Gegenpartei haben werden.

Ein Verbot von Stablecoin-Transaktionen zu Selbstverwaltungs-Wallets, das in einem Entwurf vorgeschlagen wurde, wurde durch die Identifizierung der Eigentümer dieser Wallets, die Stablecoins erhalten, ersetzt, was von VASPs durchgesetzt werden muss.

Warum es relevant ist

Die Einführung dieser Regeln bringt Klarheit und Sicherheit in das Kryptowährungs-Ökosystem in Brasilien, da Unternehmen nun wissen, welche Anforderungen sie erfüllen müssen, um legal auf brasilianischem Boden tätig zu sein. Diese Sicherheit erstreckt sich auch auf Benutzer, die diese Unternehmen für Kryptowährungstransaktionen und -käufe nutzen.

Gilneu Vivan, Regulierungsdirektor der Zentralbank, erklärte dass Börsen nun den Regeln zur Geldwäscheprävention folgen werden, den Terrorismus bekämpfen werden, und dies den Raum für Betrügereien, Betrug und die Nutzung dieses Marktes zur Geldwäsche reduzieren wird.

Die Regeln wurden jedoch von einigen brasilianischen Nutzern kritisiert, die behaupten, dass die Zentralbank versucht, alle Kryptowährungstransaktionen zu kontrollieren und ein Überwachungsapparat zu schaffen, der als Regulierung getarnt ist.

Blick in die Zukunft

Die Umsetzung und Anpassung des Krypto-Ökosystems an diese neuen Regeln wird die Zukunft des Interesses sowohl des Einzelhandels als auch des institutionellen Interesses in Brasilien bestimmen. Es bleibt abzuwarten, ob Nutzer sich dezentralen Börsen zuwenden oder ob sie dieses Regelsystem akzeptieren und sich an diese Maßnahmen halten.

FAQ

  • Welche neue Regulierung hat die Zentralbank von Brasilien eingeführt?
    Die Zentralbank hat Vorschriften für Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs) und Stablecoin-Transaktionen abgeschlossen, die verlangen, dass sie eine Genehmigung erhalten, um in Brasilien tätig zu sein.
  • Was sind die Auswirkungen von Stablecoins unter den neuen Regeln?
    Stablecoins werden nun als gleichwertig mit Fremdwährung behandelt, was ihre Kauf-, Verkaufs- und Tauschprozesse auf dem Devisenmarkt betrifft, mit möglichen zukünftigen steuerlichen Auswirkungen.
  • Welche Einschränkungen bestehen im Zusammenhang mit Transaktionen, die VASPs betreffen?
    VASPs müssen eine Genehmigung für internationale Transaktionen einholen, mit einem Limit von 100.000 $ pro Transaktion an unbekannte Gegenparteien, zusammen mit der verpflichtenden Identifikation der Stablecoin-Wallet-Besitzer.
  • Warum ist diese Regulierung bedeutend für das Kryptowährungs-Ökosystem in Brasilien?
    Die Regeln bieten Klarheit für Unternehmen, die im Kryptobereich tätig sind, verbessern die Benutzersicherheit und zielen darauf ab, Betrug und Geldwäsche zu reduzieren, obwohl einige Nutzer die Regulierung als übermäßige Kontrolle kritisiert haben.
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