Die Maßnahmen zielen darauf ab, Krypto-Börsen vollständig in das etablierte Finanzsystem zu integrieren und die Identitätsdaten der Kunden der Institution zu schützen. Die Zentralbank erklärt, dass dies „die Transparenz, Vergleichbarkeit und Vorhersehbarkeit der dem Markt zur Verfügung gestellten Informationen“ fördern werde.
Brasilianische Börsen erhalten neue Bestimmungen zum Bankgeheimnis und zu Rechnungslegungsstandards

Brasilien erlässt Resolution, wonach auch Krypto-Broker die Bankgeheimnisgesetze einhalten müssen
Brasilien ist dabei, Krypto-Börsen in sein Finanzökosystem zu integrieren.
Der Nationale Währungsrat und die Zentralbank Brasiliens haben kürzlich die Resolution Nr. 5.280 verabschiedet, die neue Compliance-Regeln für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte im Land einführt.
Die Resolution, die besagt, dass Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASPs) als Finanzinstitute im Sinne des brasilianischen Bankgeheimnisgesetzes gelten, zielt darauf ab, eine gleichwertige regulatorische Behandlung für alle im lokalen Finanzsystem tätigen Börsen und die zu ihrem Schutz erforderlichen Mechanismen zu schaffen.

Die brasilianische Zentralbank betonte, dass dieser Schritt „die Möglichkeiten zur Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung illegaler Praktiken – wie Geldwäsche, Betrug, Korruption und andere Unregelmäßigkeiten – erweitert, die durch die Verwendung virtueller Vermögenswerte erleichtert werden können”.
Obwohl Blockchain-Transaktionen aufgrund der Natur dieser Strukturen transparent sind, betonten Experten wie Tiago Severo, dass diese Resolution darauf abzielt, die Identitäts- und personenbezogenen Daten von Kunden zu schützen, die bei der Durchführung von Know-Your-Customer-Verfahren (KYC) angegeben werden.
Gleichzeitig erhöht sie die Verantwortung dieser Institutionen, die bereits bestehende Bestimmungen hinsichtlich der Vertraulichkeit ihrer Kunden und deren Transaktionen berücksichtigen müssen.
In einer nachfolgenden Resolution verabschiedeten die beiden Institutionen außerdem eine neue Resolution, in der die Rechnungslegungskriterien festgelegt sind, die Finanzinstitute, die mit virtuellen Vermögenswerten handeln, befolgen müssen.
Die Zentralbank erklärt, dass regulatorische Klarheit zum Vertrauen der Anleger beitragen wird, indem sie den VASPs eine klarere Rolle hinsichtlich der Pflichten zuweist, die diese Institutionen erfüllen sollten.
Die Bankgeheimnismaßnahme wird bereits angewendet, während die neuen Rechnungslegungsvorschriften für Finanzinstitute am 1. Januar 2027 in Kraft treten sollen.
Kürzlich wurde im Kongress ein Gesetzentwurf eingebracht, der Kryptowährungen für Steuerhinterziehung unter Strafe stellt, um die Verwendung von Stablecoins für nicht gemeldete Zahlungen und Transaktionen einzudämmen.

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FAQ
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Welche Resolution hat Brasilien kürzlich in Bezug auf Krypto-Börsen verabschiedet?
Brasilien hat die Resolution Nr. 5.280 verabschiedet, mit der Krypto-Börsen als Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte in sein Finanzökosystem integriert werden. -
Wie wirkt sich die Resolution Nr. 5.280 auf Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs) aus?
VASPs werden nun gemäß dem brasilianischen Bankgeheimnisgesetz als Finanzinstitute eingestuft und müssen neue Vorschriften einhalten. -
Was ist das Ziel dieser regulatorischen Änderung durch die brasilianische Zentralbank?
Ziel ist es, die Aufdeckung und Prävention illegaler Praktiken, einschließlich Geldwäsche und Betrug, im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten zu verbessern. -
Wann treten die neuen Rechnungslegungsvorschriften für Finanzinstitute, die mit virtuellen Vermögenswerten handeln, in Kraft?
Die neuen Rechnungslegungskriterien für Finanzinstitute treten am 1. Januar 2027 in Kraft.




