Der CEO von Blackrock glaubt, dass die institutionelle Bitcoin-Adoption den BTC-Preis auf 700.000 US-Dollar treiben könnte und hebt seine Rolle als Absicherung gegen Währungsentwertung und finanzielle Instabilität hervor.
Blackrock CEO Larry Fink Glaubt, Dass Bitcoin $700K Erreichen Könnte
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Larry Fink: Institutionelle Bitcoin-Nachfrage könnte Preise auf 700.000 USD steigern
Der CEO von Blackrock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, Larry Fink, teilte während eines Panels auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in dieser Woche kühne Prognosen über den zukünftigen Wert von Bitcoin. Einst skeptisch gegenüber Kryptowährungen betonte Fink die potenzielle Rolle von Bitcoin als globales Finanzinstrument und seine Anziehungskraft auf institutionelle Anleger. Er hob eine kürzliche Diskussion mit einem Staatsfonds hervor und sagte:
Es gab ein Gespräch, sollten wir eine 2%-Allokation haben? Sollten wir eine 5%-Allokation haben? Wenn jeder dieses Gespräch führen würde, wären es 500.000, 600.000, 700.000 Dollar für Bitcoin.
Der CEO von Blackrock stellte Bitcoin als Werkzeug zur Minderung finanzieller Instabilität dar, insbesondere in Regionen, die mit wirtschaftlicher oder politischer Unsicherheit konfrontiert sind. Er erklärte: „Wenn Sie Angst vor der Abwertung Ihrer Währung haben oder vor der wirtschaftlichen oder politischen Stabilität Ihres Landes erschrocken sind, können Sie ein international basiertes Instrument namens Bitcoin haben, das diese lokalen Ängste überwindet.“
Während er Vertrauen in seine Nützlichkeit ausdrückte, stellte Fink klar, dass er die Kryptowährung nicht fördert und erkannte deren erhebliche Volatilität an. Er bemerkte, dass Preiskorrekturen von 20% bis 30% selbst in Haussemärkten üblich sind, was die Risiken digitaler Vermögenswerte unterstreicht.
Der CEO von Blackrock hat seine Haltung zu Bitcoin im Laufe der Jahre erheblich geändert. Anfänglich skeptisch, bezeichnete er BTC 2017 als einen „Index der Geldwäsche“ und entwickelte sich zu einem prominenten Befürworter der Kryptowährung. In einem kürzlichen Interview beschrieb er sich selbst als “großer Gläubiger” an Bitcoin und betonte dessen Legitimität als Finanzinstrument sowie sein Potenzial als Absicherung gegen Währungsabwertung und politische Instabilität. Im Oktober letzten Jahres hob Fink die wachsende Legitimität von Bitcoin als Investition hervor und bezeichnete es als Alternative zu Rohstoffen wie Gold. „Wir glauben, dass Bitcoin eine eigene Anlageklasse ist“, sagte er.
Finks Kommentare fallen mit Blackrocks Vorstoß für seinen Bitcoin-Exchange-Traded Fund (ETF) zusammen, der in den Finanzmärkten breite Beachtung fand. Der Krypto-ETF bietet institutionellen und privaten Anlegern eine regulierte Möglichkeit, in Bitcoin zu investieren, und treibt so die Nachfrage und Liquidität an. Darüber hinaus hebt ein aktueller Marktbericht von Blackrock hervor, dass die Adoption von Krypto-Assets, insbesondere Bitcoin, die Wachstumsrate des Internets und von Mobiltelefonen übertroffen hat.




