Der Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), veröffentlicht am 30. Juni, hebt die erheblichen Risiken hervor, die durch steigende Staatsschulden in sowohl fortgeschrittenen als auch aufstrebenden Marktwirtschaften entstehen. Der Bericht betont, dass ohne fiskalische Konsolidierung die Schuldenentwicklung nicht nachhaltig bleiben wird, was die makroökonomische Stabilität bedroht. Mit steigenden Zinssätzen könnten Refinanzierungsbedarfe und höhere Schuldendienstkosten zu finanziellen Belastungen führen, besonders, wenn das Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät. Die historischen Belege unterstreichen das Potenzial hoher Verschuldung, die Glaubwürdigkeit der Fiskalpolitik zu beeinträchtigen und die Geldpolitik zu belasten, was zu inflationären Drücken und Wechselkursinstabilitäten führt. Claudio Borrio, Leiter der Wirtschaftsabteilung der BIS, erklärte in einer Pressekonferenz: „Die Märkte könnten irgendwann die fiskalische Nachhaltigkeit in Frage stellen… Wir wissen aus Erfahrung, dass Dinge nachhaltig erscheinen, bis sie es plötzlich nicht mehr sind.“
BIZ-Bericht warnt vor steigenden Risiken der öffentlichen Verschuldung für die Weltwirtschaft
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