Bitcoin sieht sich aufgrund eskalierender geopolitischer Spannungen zunehmendem Druck ausgesetzt, doch laut Bitwise gingen extreme Risikospitzen in der Vergangenheit stets starken mittelfristigen Gewinnen voraus, sodass die Kryptowährung angesichts der Entwicklung der makroökonomischen Liquidität und Inflationsdynamik vor einer möglichen Erholung steht.
Bitwise sieht trotz eskalierender geopolitischer Schockwellen bullische Aussichten für Bitcoin
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Bitwise betont bullisches historisches Muster nach bedeutenden geopolitischen Risikoereignissen
Die Marktvolatilität nimmt mit der Eskalation geopolitischer Spannungen zu. Bitwise Europe veröffentlichte am 2. März seinen Weekly Crypto Market Compass mit dem Titel „Bitcoin unter Druck aufgrund steigender geopolitischer Risiken – Warum die Geschichte auf eine bullische Entwicklung hindeutet”, in dem dargelegt wird, wie der Konflikt im Nahen Osten Bitcoin belastet hat, während er historisch gesehen auf ein potenzielles mittelfristiges Aufwärtspotenzial hindeutet. In dem Bericht heißt es:
„Obwohl Bitcoin kurzfristig tendenziell niedriger gehandelt wird, kehren geopolitische Risiken in der Regel zum Mittelwert zurück und sinken auf ein niedrigeres Niveau, was mittel- bis langfristig tendenziell für neuen Rückenwind sorgt.”
Bitcoin erholte sich kurzzeitig auf über 69.000 US-Dollar, unterstützt durch die laut Bitwise stärksten Nettozuflüsse in globale Bitcoin-Börsenprodukte (ETPs) seit Anfang Januar, bevor es aufgrund der sich verschlechternden allgemeinen Risikostimmung nach den US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran wieder zurückging. Laut der Analyse von Bitwise hat Bitcoin, wenn der Geopolitical Risk Index in die oberen 20 % der historischen Beobachtungen steigt, trotz kurzfristiger Rückgänge im folgenden Monat oft überdurchschnittliche Renditen erzielt. Die Forscher führen aus: „Dieses historische Muster hat gezeigt, dass das Risiko-Ertrags-Verhältnis nach großen geopolitischen Risikoereignissen positiv nach oben verzerrt ist, obwohl kurzfristig weiterhin Abwärtsrisiken bestehen können.“
Sie bringen diese Dynamik mit den makroökonomischen Reaktionen in Verbindung, die häufig auf bewaffnete Konflikte folgen, darunter höhere Staatsausgaben und eine geldpolitische Expansion. Solche Bedingungen haben in der Vergangenheit seltene Vermögenswerte wie Bitcoin gestützt, insbesondere während Reflationszyklen. Steigende Energiepreise, wobei die tokenisierten Ölmärkte kurzzeitig 80 US-Dollar pro Barrel erreichten, könnten den Inflationsdruck, der die Liquiditätsentwicklung beeinflusst, weiter verstärken. Dem Bericht zufolge
„Wenn man sich an früheren Reflationszyklen orientiert, könnte dies für den Rest des Jahres 2026 einen potenziellen makroökonomischen Rückenwind für Bitcoin und andere wichtige Krypto-Assets bedeuten.“
Globale Krypto-ETPs verzeichneten in der vergangenen Woche Nettozuflüsse in Höhe von rund 1,04 Milliarden US-Dollar, angeführt von 881 Millionen US-Dollar in Bitcoin-Produkte, obwohl sich die Positionierung von Derivaten verringerte und die Optionsmärkte eine erhöhte Nachfrage nach Absicherungen gegen Kursverluste widerspiegelten, wie Bitwise ausführlich darlegte. Während kurzfristige Volatilität und eine vorsichtige Stimmung anhalten, deuten historische Präzedenzfälle im Zusammenhang mit extremen geopolitischen Spannungen auf eine potenziell konstruktive mittelfristige Konstellation für Bitcoin hin, da sich die makroökonomischen Liquiditätsbedingungen anpassen.

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FAQ 🧭
- Warum steht Bitcoin derzeit unter Druck? Eskalierende geopolitische Spannungen und eine sich verschlechternde Risikostimmung haben zu kurzfristigen Verkäufen und Volatilität geführt.
- Was sagt die Geschichte über Bitcoin nach geopolitischen Schocks? Auf vergangene Spitzenwerte des geopolitischen Risikos folgten trotz anfänglicher Rückgänge oft überdurchschnittliche Forward-Renditen.
- Wie reagieren institutionelle Anleger auf die Volatilität? Globale Bitcoin-ETPs verzeichneten starke Nettomittelzuflüsse, obwohl die Derivatemärkte eine erhöhte Absicherung gegen Kursverluste signalisierten.
- Welche makroökonomischen Faktoren könnten Bitcoin bis 2026 stützen? Reflationszyklen, die durch fiskalische Expansion und steigende Energiepreise angetrieben werden, haben in der Vergangenheit knappe Vermögenswerte wie Bitcoin gestützt.




