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Bithumb beantragt gerichtliche Beschlagnahme von Vermögenswerten, um nicht zurückgegebene Bitcoins aus einem 44-Milliarden-Dollar-Fehler zurückzugewinnen

Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb hat Klage eingereicht, um Gelder zurückzufordern, die im Februar versehentlich an Nutzer überwiesen wurden. Die wichtigsten Punkte:

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Bithumb beantragt gerichtliche Beschlagnahme von Vermögenswerten, um nicht zurückgegebene Bitcoins aus einem 44-Milliarden-Dollar-Fehler zurückzugewinnen
  • Bithumb überwies am 6. Februar 2026 versehentlich 620.000 BTC, was zu einem massiven Verwaltungsfehler in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar führte.
  • Der Fehler führte zu einer Inspektion von Bithumb durch die FSS, um die Gesetze zum Schutz virtueller Vermögenswerte und die Kontrollvorschriften zu verschärfen.
  • Bithumb beantragte eine vorläufige Beschlagnahme von Vermögenswerten, um 7 BTC zurückzuerhalten, die im Jahr 2026 einen Wert von über 472.500 US-Dollar haben.

Kostspieliger Verwaltungsfehler

Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Bithumb hat Berichten zufolge rechtliche Schritte eingeleitet, um verbleibende Gelder zurückzufordern, die versehentlich an Teilnehmer einer Werbeaktion überwiesen wurden. Laut einem lokalen Bericht beantragt die Börse eine vorläufige Beschlagnahme von Vermögenswerten, die Nutzern gehören, denen versehentlich Bitcoin gutgeschrieben wurde.

Der Vorfall, der sich am 6. Februar ereignete, war das Ergebnis eines Schreibfehlers während einer Werbeaktion. Bithumb beabsichtigte, insgesamt 418.500 US-Dollar (620 Millionen Won) an 249 Gewinner zu verteilen. Anstatt den Betrag in koreanischen Won einzugeben, wählte ein Mitarbeiter versehentlich die Auszahlung in Bitcoin, was zur Verteilung von 620.000 BTC führte.

Nach dem Vorfall leitete die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) eine Überprüfung der internen Systeme von Bithumb ein, um festzustellen, ob die Börse gegen die Gesetze des Landes zum Schutz virtueller Vermögenswerte verstoßen hat. Die Untersuchung dient als Grundlage für die Politikgestaltung, wobei die Regulierungsbehörden signalisieren, dass die Ergebnisse direkten Einfluss auf die Ausarbeitung der zweiten Stufe der südkoreanischen Gesetzgebung zu virtuellen Vermögenswerten haben könnten. Beamte erklärten, die Überprüfung werde wahrscheinlich zu strengeren Vorschriften in Bezug auf Eigentumsstrukturen, die Kontrolle durch Aktionäre und Governance-Standards führen. Zwar gelang es Bithumb, den Großteil der Transaktionen innerhalb weniger Minuten zu stornieren, doch mehrere Nutzer handelten schnell und verkauften die Coins oder tauschten sie in andere Vermögenswerte um. Dadurch blieb ein nicht wiedererlangbarer Restbetrag von etwa 8,3 Millionen US-Dollar (12,3 Milliarden Won) zurück.

Die Kryptobörse konzentriert sich nun darauf, die letzten sieben BTC zurückzuerhalten, die noch von einer Handvoll Kunden gehalten werden. Zum Zeitpunkt des Fehlers hatten diese sieben Coins einen Wert von rund 472.500 US-Dollar. Die Börse hat eine vorläufige Pfändung beantragt, eine gerichtlich genehmigte Maßnahme, die das Vermögen eines Schuldners einfriert, um zu verhindern, dass es vor Beginn eines formellen Gerichtsverfahrens verschoben oder versteckt wird.

„Einige Kunden weigern sich, die Gelder zurückzugeben, und argumentieren, dass der Fehler beim Unternehmen lag und das Geld daher ihnen zusteht“, merkte ein Branchenvertreter an.

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Rechtsexperten warnen, dass widerspenstige Kunden vor Gericht nach dem Grundsatz der „unrechtmäßigen Bereicherung“ wahrscheinlich den Kürzeren ziehen werden. Lee Chan-jin, ein Beamter der Finanzaufsichtsbehörde und ehemaliger Anwalt, warnte zuvor, dass diejenigen, die die Bitcoins in Bargeld umgetauscht haben, nun „in eine Katastrophe verwickelt“ seien, da der rasant steigende Marktpreis ihre Verbindlichkeiten erheblich erhöht habe.

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