Die Kryptofirmen Bitgo Trust Company, Inc. und Copper haben ein Handelsmodell eingeführt, das es Kunden ermöglicht, Spot- und Derivategeschäfte auf Deribit durchzuführen, während die Vermögenswerte in Depotverwahrung außerhalb der Börse verbleiben, wie die beiden Unternehmen am 20. Februar bekannt gaben.
Bitgo und Copper führen ein Off-Exchange-Abwicklungsmodell mit Deribit-Integration ein
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Neue Handelslösung kombiniert Bitgo-Verwahrung, Copper-Abwicklung für Deribit-Geschäfte
Die Lösung ermöglicht es Investoren, auf Deribit, einer führenden Kryptowährungs-Derivatebörse, zu handeln, während digitale Vermögenswerte in qualifizierter Verwahrung bei der Bitgo Trust Company, einem regulierten Verwahrer, gehalten werden. Die Ankündigung am Donnerstag besagte, dass Geschäfte automatisch mit der Clearloop-Technologie von Copper und der Go Network-Infrastruktur von Bitgo abgewickelt werden, wodurch die Notwendigkeit entfällt, Börsenkonten im Voraus zu finanzieren.

Die Unternehmen sagen, dass die Partnerschaft die Herausforderungen der Branche in Bezug auf das Gleichgewicht zwischen Liquiditätszugang und Sicherheit angeht. Indem Vermögenswerte außerhalb der Börse gehalten werden, reduziert das Modell das Gegenparteirisiko und betriebliche Verzögerungen, die mit traditionellen Abwicklungsprozessen verbunden sind. Bitgo und Copper behaupten, dass die Integration die Kapitaleffizienz optimiert, da Investoren Vermögenswerte über mehrere Plattformen einsetzen können, ohne Gelder zu transferieren.
Deribit, bekannt für den Handel mit Optionen und Futures, wird zur neuesten Plattform, die über das Go Network zugänglich ist. Investoren können nun Strategien auf Deribit ausführen, während die Verwahrung durch Bitgo erfolgt. Copper’s Clearloop, das $50 Milliarden in monatlichen Abwicklungen unterstützt, übernimmt die automatisierten Nachhandelsprozesse.
Brett Reeves, Bitgos Leiter des Go Network, erklärte, dass die Zusammenarbeit einen „neuen Standard für den Handel“ darstellt, indem sie Verwahrung und Abwicklungssicherheit kombiniert. Copper’s Strategic Alliances Director, Ben Lorente, betonte den Fokus auf Interoperabilität, um institutionelle Akzeptanz zu fördern. Deribit-CEO Luuk Strijers nannte die Integration einen „bedeutenden Schritt nach vorne“ für die Markteffizienz.




