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Bitcoins Rechenleistung bricht Rekorde und erreicht 862 EH/s trotz sinkender Mining-Einnahmen.

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Am Freitag schoss die Rechenleistung von Bitcoin auf ein Allzeithoch von 862 Exahash pro Sekunde (EH/s) und übertraf damit den vorherigen Rekord von 852 EH/s, der zu Beginn des Februars aufgestellt wurde.

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Bitcoins Rechenleistung bricht Rekorde und erreicht 862 EH/s trotz sinkender Mining-Einnahmen.

Bitcoins Netzwerkstärke zeigt sich

Am 28. März stieg die aggregierte Verarbeitungsgeschwindigkeit des Netzwerks auf 862 EH/s und übertraf damit den früheren Meilenstein um entscheidende 10 EH/s. Daten von hashrateindex.com, die einfache gleitende Durchschnitte über sieben Tage (SMA) verfolgen, zeigen, dass das System um 10:30 Uhr Eastern Time nun bei 857,77 EH/s liegt – ein anhaltend stabiles, beeindruckendes Tempo im Anschluss an seine jüngste Errungenschaft.

Bitcoins Rechenleistung bricht Rekorde und erreicht 862 EH/s bei sinkendem Mining-Umsatz
Gesamthashrate von Bitcoin über die letzten 12 Monate. Quelle: hashrateindex.com

Bitcoins jüngster Rechenmeilenstein zeigt sich bei einem aktuellen Schwierigkeitsgrad von 113,76 Billionen—eine Zahl, die knapp hinter dem sieben Wochen zuvor beobachteten Höchststand von 114,17 Billionen zurückbleibt. Prognosen deuten darauf hin, dass die Schwierigkeitsanpassung, die um den 5. April 2025 erwartet wird, voraussichtlich um geschätzte 5,33% ansteigen könnte, was sie möglicherweise über ihren früheren historischen Höchststand hinaus katapultiert.

Doch diese Vorhersagen bleiben flexibel und hängen von den Launen der Netzwerkaktivität ab, bis die nächste algorithmische Anpassung eintrifft. Die mächtige Rechenkraft kommt zu einer Zeit, in der die Einnahmen für Bitcoin-Miner gesunken sind, da der BTC-Preis gefallen ist. Zwei Tage zuvor lag der Hashpreis—oder der geschätzte Wert eines Petahashs pro Sekunde (PH/s)—bei $50,27; heute liegt er nun bei $47,11 pro Petahash.

Die Frage fesselt nun: Wie könnte sich dieses Rechenmomentum entwickeln, während der Bitcoin-Wert sinkt und das Netzwerk sich auf eine erwartete Schwierigkeitssteigerung vorbereitet?

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