Der erfahrene Trader Peter Brandt hat gewarnt, dass Bitcoin möglicherweise ein bärisches „Broadening Top“-Muster bildet, ähnlich wie Sojabohnen 1977 vor einem großen Crash.
Bitcoin's 'Breiter werdendes Top'-Muster löst eine 50% Rückgangswarnung von erfahrenem Händler aus

Das Bärische ‘Broadening Top’-Muster
Der erfahrene Futures-Trader Peter Brandt hat behauptet, dass Bitcoin (BTC) ein gefährliches Preismuster zeigt und seinen aktuellen Chart mit dem von Sojabohnen 1977 vergleicht, kurz bevor ein massiver Preisrückgang eintrat. In einem Post auf X bemerkte Brandt, dass BTC ein „Broadening Top“ bildet, ein bärisches Chartmuster, das typischerweise eine potenzielle Umkehrung von einem Aufwärtstrend zu einem Abwärtstrend signalisiert.
Seitdem er am 6. Oktober einen Höchststand über 126.000 $ erreicht hat, hat BTC eine turbulente Phase der Preisbewegung betreten und pendelt wiederholt zwischen einem Boden von etwa 108.000 $ und einer Decke nahe 115.000 $. Dieses Muster von progressiv höheren Hochs und niedrigeren Tiefs—das Kennzeichen einer Erweiterungsformation—spiegelt eine zunehmende Marktunsicherheit wider. Es scheint die Volatilität widerzuspiegeln, die unmittelbar nach dem vorherigen Rekordhoch der Kryptowährung von knapp über 124.000 $ am 14. August beobachtet wurde.

Laut technischen Analysten ist ein Broadening Top durch den sich erweiternden Bereich zwischen den Hochs und Tiefs gekennzeichnet, der wachsendes Marktunsicherheit und Unentschlossenheit widerspiegelt. Der von Brandt geteilte Chart zeigte, dass BTC scheinbar seit Juli dieses Muster bildet. Diese Aktion scheint konsistent mit dem Sojabohnenpreis zwischen März und Juni 1977 zu sein, dem ein deutlicher Rückgang folgte.
Das ‘Äpfel und Orangen’-Gegenargument
Brandt, der zugibt, dass seine Einschätzung falsch sein könnte, gab eine kühne Warnung über die potenziellen Konsequenzen eines Zusammenbruchs ab:
Ein 50%iger Rückgang bei BTC wird MSTR [Strategy], einem wichtigen Bitcoin-Treasury-Unternehmen, ins Minus bringen. Ob ich richtig oder falsch liege, Sie müssen zugeben, dass dieser alte Kerl den Mut hat, große Aussagen zu machen.
Brandts Vorhersage schien bei seinen Mit-Chartisten, die auf aufkommende Anzeichen von Käufererschöpfung verweisen, Resonanz zu finden.
Doch das Argument stieß sofort auf heftigen Widerstand von BTC-Befürwortern, die argumentierten, dass der Vergleich mit Sojabohnen aus dem Jahr 1977 aufgrund grundlegender Unterschiede in den Marktdynamiken von Natur aus fehlerhaft sei. Während der Sojabohnenmarkt jener Ära durch chronische Überproduktion und Angebotsübersättigung nach unten gedrückt wurde, ist BTC durch seinen endlichen und hoch unelastischen Angebotsplan definiert.
Ein Kritiker hebt hervor, dass die Kräfte, die jeden BTC-Preisrückgang antreiben, typischerweise Markthebel und Aktivitäten von Walen sind, nicht das überwältigende Überangebot, das zum historischen Zusammenbruch der Ware führte.
„Jedes Diagramm offenbart Marktdynamiken jenseits der Muster. Die Überproduktion von Sojabohnen, die sich seit den frühen 1970er Jahren aufbaute, erreichte in den späten 1970er Jahren ihren Höhepunkt und sättigte den Markt. Bitcoin hat wachsende Nachfrage und hoch unelastisches Angebot. Der Preis kann durch den Verkauf von Walen fallen, aber Hebelwirkungen sind die treibende Kraft. Daher sind diese Diagramme so unterschiedlich wie Äpfel und Orangen,“ argumentierte ein Social-Media-Nutzer.
FAQ 💡
- Welches Muster hat Peter Brandt im Bitcoin-Chart erkannt? Er hat ein „Broadening Top“ identifiziert, ein bärisches Signal, das auf eine Preisumkehr hinweisen könnte.
- Wie hat sich Bitcoin seit seinem Höchststand im Oktober bewegt? BTC schwankte zwischen 108.000 $ und 115.000 $ und zeigte zunehmende Volatilität und Marktunsicherheit.
- Warum hat Brandt Bitcoin mit Sojabohnen von 1977 verglichen? Er sieht ähnliche Chartverhalten vor dem Sojabohnen-Crash und warnt davor, dass BTC einem deutlichen Rückgang ausgesetzt sein könnte.
- Was sagen Kritiker zu Brandts Vergleich? Sie argumentieren, dass Bitcoin aufgrund seines festen Angebots und der Hebelwirkung getriebenen Rückgänge der Vergleich fehlerhaft und irreführend ist.




