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Bitcoin-Mining-Kosten offenbaren tiefe Spaltungen, während der Preis unter $82K gehandelt wird

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Während Bitcoin bei $81.626 gehandelt wird – knapp unter der Marke von $82.000 – offenbaren Unterschiede bei den Abbaukosten führender öffentlicher Unternehmen auffällige betriebliche Unterschiede, wobei einige Unternehmen Bitcoin zu einem Bruchteil der geschätzten durchschnittlichen Netzwerkkosten abbauen.

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Bitcoin-Mining-Kosten offenbaren tiefe Spaltungen, während der Preis unter $82K gehandelt wird

Bitcoin für Gewinn abbauen? Es hängt davon ab, wer die Stromrechnung zahlt

Am 11. März 2025 lag der Spotpreis von Bitcoin bei einem Tiefstand von $81.626, was die Rentabilität des Minings in den Fokus rückte. Der Datenanbieter Macromicro.me setzte am 9. März die durchschnittlichen Kosten für den Abbau eines BTC auf $85.233, basierend auf Modellen des Stromverbrauchs. Diese Schätzung steht jedoch in starkem Kontrast zu den selbstgemeldeten Ausgaben großer börsennotierter Mining-Unternehmen, bei denen die Kosten pro Coin stark variieren – von nur $21.000 bis mehr als $48.000. Diese Kostenspanne, die von $21.000 bis über $48.000 reicht, ergibt sich aus der Analyse von rund 280 unterschiedlichen Berichten und finanziellen Offenlegungen.

Bitcoin Mining Costs Expose Deep Divides as Price Trades Below $82K
Macromicro.me Kostendaten haben einen Tag Verzögerung.

Macromicro.me leitet seine Schätzungen und Berechnungen jedoch unter Verwendung des Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index ab, der einen globalen Strompreis von $0,05 pro Kilowattstunde (kWh) annimmt. Durch die Anwendung dieses Preises auf den jährlichen Stromverbrauch von Bitcoin – etwa 176,69 Terawattstunden – schätzt die Plattform die nur auf Strom bezogenen Kosten pro BTC. Diese Berechnung schließt jedoch entscheidende Betriebskosten aus, wie die Art der Hardware, Arbeitskräfte und Wartung, und bietet daher eine enge Sicht auf die Gesamtkosten des Minings.

Die Zahl von $85.233, die am 9. März gemeldet wurde, spiegelt wahrscheinlich einen äußerst breiten betrieblichen Ausblick wider, und die Abhängigkeit der Seite von einer eintägigen Datenverzögerung und begrenzten Metriken verringert ihre Relevanz für einzelne Unternehmen. Viele Miner operieren unterhalb dieser Schwelle. MARA, das größte börsennotierte Mining-Unternehmen nach Marktkapitalisierung, offenbarte Produktionskosten von $28.801 pro Coin in seinem Q4 2024 Einkommensbericht. Diese Zahl, die aus Einreichungen bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) und Telefonkonferenzen zu Gewinnen stammt, spiegelt die Effizienzen wider, die durch Energieeinkaufsstrategien und skalierte Operationen erzielt wurden.

Im Gegensatz dazu berichtete Hive Digital Technologies von einem Mining-Kosten von $48.308 pro BTC im ersten Quartal 2024, was die finanzielle Belastung durch teure Operationen verdeutlicht. Unter den 12 untersuchten börsennotierten Mining-Unternehmen gaben nur wenige – einschließlich MARA und Riot Platforms – transparente Kostenaufteilungen. Für Unternehmen, die keine direkten Mining-Kosten offenlegten, verwendete unsere Forschung eine Schätzung von $25.000 pro BTC, basierend auf einer Aggregation von 280 Datenpunkten, einschließlich Gewinnberichten und der Canaccord Auswertung des Mining-Sektors 2025.

Während diese Schätzungen typische Ausgaben für Großminen umfassen, berücksichtigen sie nicht die unternehmensspezifischen Faktoren wie Energieverträge und geografische Vorteile. MARAs Kosten von $28.801, die im Q4 2024 Bericht dargelegt wurden, spiegeln Investitionen in energieeffiziente Infrastruktur wider. Riot Platforms berichtete von Ausgaben in Höhe von $21.482 pro Coin in seiner Einreichung vom Juni 2024, profitierend von Energiegutschriften aus Texas und Immersion-Kühltechnologie. In der Zwischenzeit deuten Hive’s Kosten von $48.308 – berechnet aus seinem Q1 2024 Umsatz und Produktionsdaten – auf Schwierigkeiten hin, Verpflichtungen zu erneuerbaren Energien mit Betriebsausgaben zu vereinbaren.

Für die verbleibenden Unternehmen zeigen geschätzte Kosten im Bereich von $25.000 bis $30.000 eine moderate Rentabilitätsspanne bei dem aktuellen Bitcoin-Preis an. Cleanspark berichtete beispielsweise von Kosten in Höhe von $21.400 pro Coin für vollständig eigene Einrichtungen in seinem FY 2024 Bericht, obwohl zusätzliche Geschäftsausgaben wahrscheinlich seine effektiven Kosten erhöhen. Diese Kostendifferenz offenbart eine grundlegende Spaltung: Miner, die mit Kosten unter $25.000 pro BTC operieren, haben eine komfortable Pufferzone, während diejenigen über $30.000 mit schwindenden Margen zu kämpfen haben.

Während Bitcoin 2,3 % unter der Schätzung von $85.233 von Macromicro.me gehandelt wird, aber deutlich über den tatsächlichen Kosten vieler Unternehmen liegt, hängt die Rentabilität letztendlich von betrieblicher Disziplin ab. Marathon und Riot könnten beispielsweise auch dann Rentabilität aufrechterhalten, wenn Bitcoin auf $28.000 fallen würde, während Hive und mehrere andere Miner Preise über $48.000 benötigen würden, um Verluste zu vermeiden. In der zweiten März-Woche macht es die Datenlage deutlich – das Bitcoin-Mining bleibt eine Branche mit deutlichen wirtschaftlichen Kontrasten.

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