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Bitcoin-Miner wieder über 1 Zettahash – Gewinne jedoch nahe historischem Tiefstand

Bitcoin-Miner sind nach dem arktischen Kälteeinbruch im letzten Monat, der den Betrieb in den gesamten USA lahmgelegt hatte, wieder wie gewohnt im Einsatz, und die Hashrate des Netzwerks hat sich wieder über die Marke von 1 Zettahash pro Sekunde (ZH/s) gekämpft. Dennoch sind die Mining-Einnahmen zu Beginn des März mit weniger als 30 US-Dollar pro Petahash pro Sekunde (PH/s) erschreckend gering, und es wird erwartet, dass der Schwierigkeitsgrad erneut steigen wird.

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Bitcoin-Miner wieder über 1 Zettahash – Gewinne jedoch nahe historischem Tiefstand

Bitcoin-Mining steht vor einer schwierigen Phase

Die Einnahmen aus dem Bitcoin-Mining sind auf einem Tiefstand, wie er seit den Anfangsjahren der digitalen Währung nicht mehr gesehen wurde, und am 24. Februar fielen sie unter 28 US-Dollar pro PH/s. Am Sonntag, dem 1. März, lag der aktuelle Hashpreis laut Daten von hashrateindex.com bei 29,01 US-Dollar pro Petahash Tagesleistung.

Einfach ausgedrückt verdienen Miner bei gleichem Rechenaufwand deutlich weniger, was die Gewinnmargen verringert und wenig Spielraum für Fehler lässt. Trotz der knappen Einnahmen bleibt die Hashrate des Netzwerks über der Schwelle von 1 ZH/s, was 1.000 Exahash pro Sekunde (EH/s) entspricht.

Die Daten zeigen, dass die Miner das Netzwerk seit der zweiten Woche des letzten Monats über diesem Niveau gehalten haben. Diese Beharrlichkeit beschleunigte die Blockintervalle und löste einen massiven Anstieg der Schwierigkeitsanpassung um 14,73 % aus, den stärksten Anstieg seit 2021.

Bei einer Hashrate von derzeit 1.085 EH/s und Blockintervallen von im Schnitt 9 Minuten und 48 Sekunden steht die nächste Epoche vor einem moderaten Anstieg. Laut Prognosen wird die nächste Schwierigkeitsänderung voraussichtlich am 5. März 2026 erfolgen.

Es ist auch erwähnenswert, dass die Aktivität auf der Bitcoin-Blockchain eher verhalten war und die On-Chain-Gebühren im Laufe des letzten Tages nur 0,47 % der gesamten Blockbelohnung ausmachten. Tatsächlich sind die Miner fast ausschließlich auf den Spotpreis von BTC angewiesen, da die Transaktionsgebühren praktisch keinen Puffer bieten.

Die Frage ist nun, ob Bitcoin nach fast zwei Monaten mit trüben Kursrückgängen und anhaltenden bärischen Signalen wieder Fuß fassen kann. Für Miner, die mit hauchdünnen Margen arbeiten, könnte die Antwort darüber entscheiden, wer den Druck übersteht und wer das Handtuch wirft.

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Geringe Mining-Einnahmen, erhöhte Schwierigkeit, gedämpfte Onchain-Gebühren und eine Hashrate, die immer noch über 1 ZH/s liegt, zeichnen das Bild einer Branche, die sich durch eine magere Phase kämpft, ohne dass eine Entspannung in Sicht ist. Bis sich die Lage ändert, bleiben Effizienz, Größe und Zugang zu kostengünstiger Energie die entscheidenden Vorteile in einem Markt, der den Minern keinen Spielraum für Selbstzufriedenheit lässt.

FAQ 🔎

  • Warum verdienen Bitcoin-Miner im März 2026 weniger? Die Mining-Einnahmen sind zum 1. März 2026 unter 30 USD pro PH/s gefallen, was die Margen für Betreiber in den Vereinigten Staaten drückt.
  • Wie hoch ist die aktuelle Hashrate von Bitcoin? Das Bitcoin-Netzwerk läuft mit über 1 Zettahash pro Sekunde (ZH/s) oder etwa 1.085 Exahash pro Sekunde (EH/s), selbst nach den Störungen durch den Arktischen Sturm im Februar.
  • Wann wird die nächste Anpassung der Bitcoin-Schwierigkeit erwartet? Die nächste Änderung der Bitcoin-Schwierigkeit wird nach einem jüngsten Anstieg um 14,73 % voraussichtlich um den 5. März 2026 herum erfolgen.
  • Wie viel der Einnahmen von Bitcoin-Minern stammt derzeit aus Transaktionsgebühren? Onchain-Gebühren machen derzeit nur 0,47 % der gesamten Blockbelohnungen aus, sodass Miner weitgehend vom Spotpreis von Bitcoin abhängig sind.