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Bitcoin mag derzeit ruhig sein, aber institutionelle Kapitalflüsse deuten auf größere Bewegungen in der Zukunft hin.

Institutionelle Anleger halten trotz des jüngsten Markteinbruchs von Bitcoin stand und signalisieren damit eine tiefere Überzeugung, da ETF-Zuflüsse, neue Käufer und geopolitische Spannungen die wachsende Rolle der Kryptowährung als potenzieller sicherer Hafen verstärken.

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Bitcoin mag derzeit ruhig sein, aber institutionelle Kapitalflüsse deuten auf größere Bewegungen in der Zukunft hin.

Warum institutionelle Anleger Bitcoin während des jüngsten Einbruchs nicht abstoßen

Die zunehmende Beteiligung institutioneller Anleger prägt das Marktverhalten von Bitcoin in Zeiten der Volatilität. Matt Mena, Krypto-Research-Stratege beim Digital Asset Manager 21shares, erklärte am 5. März in einem Kommentar, warum Großinvestoren während des jüngsten Preisrückgangs weitgehend ihre Positionen gehalten haben, anstatt aus dem Markt auszusteigen. Der Stratege erklärte:

„Die jüngste Rallye bei Krypto-Aktien und Bitcoin wird oft auf politische Veränderungen zurückgeführt, aber die Situation ist komplexer als es die Schlagzeilen vermuten lassen.“

Er wies darauf hin, dass Händler derzeit eine Wahrscheinlichkeit von etwa 70 % dafür einschätzen, dass der Clarity Act, auch bekannt als Digital Asset Market Structure Bill, bis Jahresende in Kraft treten könnte, und verwies dabei auf Aktivitäten auf den Prognosemärkten Polymarket und Kalshi. Mena wies darauf hin, dass diese Wahrscheinlichkeiten gestiegen sind, nachdem Präsident Donald Trump sich öffentlich für die Kryptoindustrie ausgesprochen und die Banken dazu ermutigt hat, zu verhandeln, anstatt die Gesetzgebung inmitten von Streitigkeiten im Zusammenhang mit den Bestimmungen zur Rendite von Stablecoins zu blockieren. Er warnte auch davor, dass die Signale des Prognosemarktes möglicherweise überbewertet werden, da das kombinierte Handelsvolumen auf diesen Plattformen unter 1 Million US-Dollar bleibt, was sie relativ illiquide und anfällig für kleine Kapitalverschiebungen macht.

Mena wies darauf hin, dass die Regulierung allein die aktuelle Marktdynamik nicht erklären könne. Er fügte hinzu, dass neben der legislativen Dynamik zwei weitere Faktoren zur Rallye des Bitcoins beitragen. Der Stratege beschrieb die wachsenden geopolitischen Spannungen, einschließlich des eskalierenden Krieges im Iran, als einen Treiber und stellte fest, dass Investoren Bitcoin zunehmend als eine neue sichere Anlage betrachten. Der Stratege fuhr fort:

„Historisch gesehen hat Gold diese Entwicklung angeführt, und da Gold so aggressiv gestiegen ist, während Bitcoin hinterherhinkte, stürzen sich viele jetzt auf BTC als „Aufhol-“ oder „Gold-Beta“-Trade – Bitcoin hinkt Gold historisch gesehen um 3 bis 6 Monate hinterher (siehe 2016, 2018 oder 2020).“

Die institutionelle Positionierung verdeutlicht auch, warum große Investoren während des Abschwungs nicht verkauft haben. Mena verwies auf Daten, die zeigen, dass Bitcoin-Exchange-Traded-Funds trotz des jüngsten Preisrückgangs nur etwa 5 % ihrer gesamten BTC-Bestände verloren haben, was darauf hindeutet, dass ETF-Investoren ihre Positionen weitgehend beibehalten haben. Institutionelle Investoren halten nach wie vor Bitcoin-ETFs im Wert von rund 32 Milliarden US-Dollar, während die jüngsten 13F-Meldungen zeigen, dass im vierten Quartal 456 neue institutionelle Käufer in den Markt eingetreten sind. Der Stratege hob auch neue internationale Beteiligungen hervor, darunter die japanische Daiwa Securities Group, die ein Engagement in Bitcoin-ETFs in fast neunstelliger Höhe aufgebaut hat. Er merkte weiter an: „Darüber hinaus sind die ETF-Zuflüsse für das Jahr endlich fast im grünen Bereich, mit Nettozuflüssen von über 700 Millionen US-Dollar allein in dieser Woche – ein klares Zeichen für eine aggressive Nachfrage nach Käufen bei Kursrückgängen.“ Mena schloss:

„Während der ‚Trump-Trade‘ den Funken liefert, wird das zugrunde liegende Feuer durch geopolitische Notwendigkeiten und eine neue Ebene langfristiger Überzeugung sowohl seitens einer neuen Klasse institutioneller als auch privater Käufer angefacht.“

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FAQ 🧭

  • Warum halten Institutionen während des jüngsten Kursrückgangs an Bitcoin fest? Institutionelle Anleger scheinen aufgrund der anhaltenden ETF-Zuflüsse, neuer Käufer, die in den Markt eintreten, und der sich abzeichnenden Rolle von Bitcoin als geopolitische Absicherung zuversichtlich zu sein.
  • Was bedeutet der Clarity Act für Krypto-Investoren? Die Gesetzgebung könnte klarere Regeln für den US-Markt für digitale Vermögenswerte schaffen, was nach Ansicht vieler Investoren die langfristige Akzeptanz durch institutionelle Anleger stärken würde.
  • Wie bedeutend sind Bitcoin-ETF-Bestände derzeit? Bitcoin-ETFs halten trotz des jüngsten Rückgangs immer noch BTC im Wert von rund 32 Milliarden US-Dollar, was auf eine starke institutionelle Positionierung hindeutet.
  • Kaufen Anleger bei fallenden Bitcoin-Kursen? Ja, die Nettozuflüsse in ETFs in Höhe von mehr als 700 Millionen US-Dollar in dieser Woche deuten darauf hin, dass viele Anleger bei schwächeren Kursen Bitcoin akkumulieren.
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