Bitcoin verlor seine Gewinne vom Wochenende und stürzte von einem Höchststand von 68.600 USD auf einen Tiefststand von 64.161 USD. Auslöser für diese Kehrtwende war die makroökonomische Instabilität nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, einen pauschalen Zoll von 15 % auf Importe zu erheben.
Bitcoin-Bullen in der Falle: 238 Millionen Dollar an Long-Positionen verpufften, als BTC 64.161 Dollar erreichte
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Der Einbruch am Sonntag
Die Wochenendrallye von Bitcoin prallte am Montag, dem 23. Februar, auf eine Mauer, als die führende Kryptowährung ihre Gewinne vollständig einbüßte und auf unter 64.200 US-Dollar fiel. Die Umkehr kam, als die globalen Märkte von einem doppelten Volatilitätsschock zurückgeworfen wurden: einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zu Zöllen, unmittelbar gefolgt von Präsident Donald Trumps aggressiver Ankündigung, einen pauschalen Einfuhrzoll von 15 % zu erheben.
Nur 48 Stunden zuvor schien die Stimmung noch optimistisch, als Bitcoin über 68.600 US-Dollar erreichte und die Anleger die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs bejubelten. Dieser Optimismus war jedoch nur von kurzer Dauer. Die Stimmung trübte sich am späten Sonntag ein, nachdem Trump die Justiz wegen ihrer Entscheidung vom 20. Februar scharf kritisiert und neue Zölle angekündigt hatte, was zu einem transatlantischen diplomatischen Streit führte.
Während der Rückgang zunächst nur langsam einsetzte, brach der Kurs am 22. Februar gegen 19 Uhr EST ein. Innerhalb von nur zwei Stunden verlor Bitcoin über 3.000 US-Dollar an Wert und erreichte mit 64.258 US-Dollar seinen Tiefststand. Am Montagmittag (12:55 Uhr EST) lag der Kurs bei 64.161 US-Dollar. Selbst die Bekanntgabe eines Bitcoin-Zukaufs im Wert von 39,8 Millionen Dollar durch Even Strategy – normalerweise ein Katalysator für eine Erholung – wirkte auf die Bären kaum.
Der derzeitige Abwärtsdruck wird durch einen wachsenden Ausstiegstrend unter institutionellen Akteuren verstärkt. Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten kürzlich ihre fünfte Woche in Folge mit Nettoabflüssen, wobei Anleger allein in der letzten Woche 316 Millionen Dollar abzogen. Damit beläuft sich die kumulierte Abnahmesumme der letzten fünf Wochen auf unglaubliche 3,8 Milliarden Dollar. Zu der Unruhe trug auch bei, dass On-Chain-Beobachter meldeten, dass Blackrock mehr als 1.100 BTC an Coinbase transferiert habe, was oft als Vorbote für groß angelegte Verkäufe oder Rücknahmen von Kunden interpretiert wird.
Der vielleicht bedrohlichste Auslöser ist der gemeldete Verkauf von 11.300 BTC durch einen Wal aus der Satoshi-Ära. Obwohl dies noch nicht offiziell bestätigt wurde, fiel diese massive Bewegung der Coins mit einem Anstieg der Verkaufsaufträge während der asiatischen und europäischen Handelszeiten zusammen.
Während Bitcoin seinem Tagestief zusteuerte, wurden innerhalb von vier Stunden Long-Positionen im Wert von 39,5 Millionen US-Dollar vernichtet. Die Kryptowährung verzeichnete außerdem Long-Liquidationen im Wert von etwa 238 Millionen US-Dollar innerhalb von 24 Stunden, während in der gesamten Krypto-Wirtschaft innerhalb nur eines Tages mehr als 590 Millionen US-Dollar an gehebelten Positionen vernichtet wurden.

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FAQ ❓
- Warum ist Bitcoin gefallen? Die neuen Zollandrohungen von US-Präsident Trump haben die globalen Märkte verunsichert.
- Wie stark war der Rückgang? Die Preise fielen innerhalb von zwei Stunden um über 3.000 Dollar und sanken unter 64.200 Dollar.
- Welche Rolle spielten Institutionen? Spot-ETFs verzeichneten wöchentliche Abflüsse in Höhe von 316 Millionen US-Dollar, wobei innerhalb von fünf Wochen 3,8 Milliarden US-Dollar abgezogen wurden.
- Waren „Wale” beteiligt? Ein gemeldeter Verkauf von 11.300 BTC aus einer Wallet aus der Satoshi-Ära verstärkte den Verkaufsdruck.




