Yves Bennaïm, Gründer und Vorsitzender von 2B4CH, einem Schweizer Pro-Bitcoin-Denkfabrik, startet eine Volksinitiative, um die Verfassung des Landes zu ändern, damit ihre Zentralbank Bitcoin kaufen und halten kann. Die Initiative wird auch von Luzius Meisser, dem Präsidenten von Bitcoin Suisse, unterstützt, der glaubt, die Bank sollte Bitcoin zu ihren Reserven hinzufügen.
Bitcoin-Anhänger suchen eine Verfassungsreform, um der Schweizerischen Nationalbank den Kauf von Bitcoin zu ermöglichen
Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

Eine Reform für Bitcoin: Schweizer Bitcoin-Anhänger streben an, die Nationalbank zum Bitcoin-Kauf zu ermächtigen
Die Vorstellung von Bitcoin als Reserveasset und Absicherung gegen geopolitische Konflikte nimmt Gestalt an. Yves Bennaïm, Gründer und Vorsitzender von 2B4CH, einer Schweizer Pro-Bitcoin-Denkfabrik, schlägt vor, eine Volksabstimmung zu starten, um die Verfassung zu ändern und Bitcoin als Teil der Vermögenswerte, die die Schweizerische Nationalbank (SNB) halten kann, einzuschließen.
Hinter diesem Vorschlag steht die Idee, die Souveränität und Neutralität der Schweiz zu schützen und das Land vor Unsicherheiten im wirtschaftlichen Bereich zu schirmen. Bennaïm erklärte, dass die Vorbereitungen für diese Initiative bereits Form annahmen. In einem Interview mit der NZZ erklärte er, sie würden “die Dokumente vorbereiten, die bei der Staatskanzlei eingereicht werden müssen, um den Prozess zu starten.”
Die vorgeschlagene Änderung würde einen Artikel, der besagt, dass die Zentralbank “aus ihren Einnahmen ausreichende Währungsreserven bildet; ein Teil dieser Reserven wird in Gold gehalten,” so ändern, dass er lautet “ein Teil dieser Reserven wird in Gold und Bitcoin gehalten.”
Bennaïm ist in diesem Kreuzzug nicht allein, da er die Unterstützung anderer Bitcoin-Anhänger im Land mobilisiert hat. Luzius Meisser, Präsident des Vermögensverwalters Bitcoin Suisse, wird ebenfalls in der nächsten Generalversammlung der Bank für diese Initiative werben.
Er erklärte:
Meine Aussage hat auch eine Marketingkomponente. Aber ich glaube wirklich daran, dass Bitcoin Teil der Schweizer Währungsreserven sein sollte.
Ein ähnlicher Vorschlag wurde von der SNB im Jahr 2022 abgelehnt, als Meisser und andere vorschlugen, dass die Bank Bitcoin auf Kosten deutscher Anleihen kaufen könnte. Damals erklärte Thomas Jordan, Vorsitzender des Leitungsgremiums der SNB, dass Bitcoin die Anforderungen, um eine Währungsreserve zu sein, nicht erfüllt. Dennoch setzen die Befürworter dieser Konsultation darauf, dass die jüngste Genehmigung von Bitcoin-ETF-Instrumenten in den USA und Hongkong die Haltung der Bank ändern könnte.
Was denken Sie über die Initiative, die SNB zum Kauf von Bitcoin zu zwingen? Teilen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten mit.




