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Bitcoin am Abgrund: Taproot-Magier ruft zum Handeln auf, Taaki fordert Auflösung des Core-Teams

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

In letzter Zeit gab es viel Wirbel um die Konsensänderungen von Bitcoin, Core-Entwickler und das Lightning Network. Diese Woche machte Taproot Wizard Eric Wall eine kühne Behauptung: BTC habe eine letzte Chance, seine Funktionen über reines digitales Gold hinaus auszubauen, oder es könnte als Peer-to-Peer-Währung in die Bedeutungslosigkeit verschwinden.

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Bitcoin am Abgrund: Taproot-Magier ruft zum Handeln auf, Taaki fordert Auflösung des Core-Teams

Taproot-Wizard sagt, Bitcoin habe ‘eine letzte Chance’ vor der Irrelevanz

In letzter Zeit wurde viel darüber gesprochen, ob BTC wirklich als Peer-to-Peer-E-Cash-System fungiert oder ob es eine zentrale Autorität unter den Bitcoin Core-Entwicklern gibt. Vor nur zwei Tagen bereitete Bitcoin.com News die Neuigkeiten auf über Amir Taaki, der die Führung des Top-Kryptoassets kritisierte und seinen Wechsel zu anderen Kryptonetzwerken und Datenschutztechnologien erklärte. In seinem Thread lobte Taaki eine frische Gruppe von Bitcoinern, die daran arbeiten, BTC weiter zu verbessern.

Am 16. Dezember nahm Taproot Wizard Eric Wall auf X Stellung und stellte fest, dass sofortiges Handeln erforderlich sei, um das volle Potenzial von Bitcoin freizuschalten, wobei er die aktuelle Dynamik und den weit verbreiteten Konsens unter Entwicklern zur Implementierung von Covenants durch einen Soft Fork betonte. „Wir haben eine letzte Chance, neue Funktionalitäten in Bitcoin einzufügen, bevor wir alle, jede letzte Seele, die Überbleibsel eines ‚frühen Bitcoin-Fanclubs‘ werden, für den sich niemand mehr interessiert“, erklärte Wall.

Er fügte hinzu:

Wenn wir diese Chance nicht nutzen, ist hier die Geschichte zu Ende. Bitcoin als digitales Gold, unfähig als P2P-Geld, im besten Fall durch gehostete zentrale Dienstanbieter ohne Privatsphäre im Web verteilt, zu komplex, um normal zu verwahren.

Während Wall argumentierte, dass „Gold zu ersetzen süß ist“, betonte er die Notwendigkeit von Innovationen wie kanalosem Lightning, sicheren Verwahrungstresoren und datenschutzorientierten zweiten Ebenen. Dieser Wechsel, so behauptet das Taproot Wizard-Mitglied, könnte Bitcoins Zielmarkt von 17 Billionen Dollar als digitales Gold auf 170 Billionen Dollar als universelles Hartgeld ausweiten.

„Diese Entscheidung liegt bei euch. wir müssen die Softfork-Maschine schmieren, bevor sie komplett veraltet und festgefahren ist“, erklärte Wall. „Wir haben jetzt Schwung. wir haben nahezu universellen Entwicklerkonsens über Covenants als nächsten [Soft Fork]. Wir müssen uns nur auf die letzten Einzelheiten einigen.“ Walls X-Beitrag schloss mit den Worten:

Bitcoin ist das wichtigste Asset im Krypto-Bereich und das wichtigste Projekt, dem ihr euch in eurem Leben gewidmet habt. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. eine letzte Fahrt für die Rohirrim. Jetzt zum Untergang, jetzt zum Zorn und ein roter Morgen.

Nachdem Eric Wall seinen Beitrag auf X gepostet hatte, ließ Taaki keine Zeit verstreichen und reagierte auf die Aussage des Taproot Wizards. „Das ist die Wahrheit. Das Core-Team wollte Zeit, um das Lightning Network zu testen. Es war komplex und erforderte viel Arbeit. Es scheiterte“, erklärte Taaki. „Jetzt sollten sie beiseitetreten und sich auflösen. Macht Bitcoin zu einem neutralen Standard. Erlaubt Kundenwettbewerb. Kein Core-Monopol mehr. Nur der freie Markt.“

Bitcoin on the Brink: Taproot Wizard Calls for Action, Taaki Demands Core Disbandment

Diese Gespräche haben eine Welle der Kritik am Lightning Network ausgelöst. Viele Leute waren völlig auf Taakis Seite. „Lightning war im Grunde ein gescheitertes Experiment, die Leute arbeiten seit im Grunde einem Jahrzehnt daran und es ist gescheitert“, schrieb ein X-Konto namens Dr. Nick schrieb. „Es ist so instabil, dass es im Grunde nie funktioniert und es gibt mehr Liquidität in einer einzigen Binance Smartchain Shitcoin-Farm als im gesamten Lightning Network.“

Sogar mehrere Bitcoiner sagten Taaki, er solle eine custodial Lightning Network-Lösung verwenden. „Bitcoiner sagen mir jetzt, ich solle eine custodial Lightning Wallet nutzen“, schrieb Taaki. „Sagen mir, ich bin schlecht, weil ich die falsche custodial Wallet benutzt habe, nachdem ich ausgeraubt wurde. Kann man sich nicht ausdenken. Wahnsinn.“

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Die Evolution von Bitcoin hängt in der Waage, während Diskussionen über seine Kernausrichtung intensiviert werden. Mit mehreren Stimmen wie Eric Wall, die sofortige Innovationen fordern, und anderen wie Amir Taaki, die die Führung in Frage stellen, wird die Fähigkeit des Netzwerks zur Anpassung über sein Überleben entscheiden. Ob es als Peer-to-Peer-Geld gedeiht oder als digitales Gold verharrt, die Zukunft von Bitcoin wird von einer Gemeinschaft abhängen, die bereit ist, Veränderungen anzunehmen.

Die sich entfaltende Debatte unterstreicht einen kritischen Wendepunkt für den sozialen Vertrag von Bitcoin. Innovation und Dezentralisierung bleiben die Säulen seiner Anziehungskraft, doch interne Reibungen könnten seinen Weg spalten. Geht die Dynamik verloren, droht Bitcoin die Obsoleszenz—ein starker Kontrast zum bahnbrechenden Versprechen, das es einst darstellte. Nur ein entscheidender Konsens wird seine Relevanz für kommende Generationen sichern.

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