Die neueste Umfrage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) enthüllt, dass 94 % der Zentralbanken Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) erforschen. Es gab einen bemerkenswerten Anstieg bei den Experimenten mit Großhandels-CBDCs, insbesondere in fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Zentralbanken untersuchen verschiedene Faktoren für Einzelhandels-CBDCs, einschließlich Haltegrenzen und Offline-Funktionalität.
BIS-Umfrage: 94 % der Zentralbanken erforschen digitale Währungen
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94 % der befragten Zentralbanken erforschen eine CBDC
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat am 14. Juni einen Bericht mit dem Titel „Diversität annehmen, gemeinsam voranschreiten – Ergebnisse der BIZ-Umfrage 2023 zu Zentralbank-Digitalwährungen und Krypto“ veröffentlicht. Die Umfrage sammelte Erkenntnisse von 86 Zentralbanken bezüglich ihrer Beteiligung an CBDC-Projekten und Kryptowährungsinitiativen.
Laut dem Bericht:
Neunundneunzig Prozent der befragten Zentralbanken erforschen eine Zentralbank-Digitalwährung (CBDC). Die Umfrage legt nahe, dass die Zentralbanken mit ihrer eigenen Geschwindigkeit voranschreiten, unterschiedliche Ansätze verfolgen und verschiedene Gestaltungsmerkmale in Betracht ziehen.
Der Bericht hebt hervor, dass es einen signifikanten Anstieg bei Experimenten und Pilotprojekten mit Großhandels-CBDCs gegeben hat, insbesondere in fortgeschrittenen Volkswirtschaften, wobei auch einige aufstrebende Märkte und Entwicklungsländer ihre Bemühungen in diesem Bereich intensivieren.
„Insgesamt übersteigt die Wahrscheinlichkeit, dass Zentralbanken innerhalb der nächsten sechs Jahre eine Großhandels-CBDC ausgeben werden, die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Einzelhandels-CBDC ausgeben werden“, so der Bericht.
Zentralbanken haben auch ihre Zusammenarbeit mit Interessensgruppen verbessert, um das Design von CBDCs zu informieren, wobei viele noch unentschlossen bezüglich spezifischer Eigenschaften sind, wie im BIZ-Bericht detailliert wird. Interoperabilität und Programmierbarkeit werden häufig für Großhandels-CBDCs in Betracht gezogen, während Einzelhandels-CBDCs bezüglich Haltegrenzen, Interoperabilität, Offline-Fähigkeiten und Nullvergütung bewertet werden.
Bezüglich Kryptowährungen stellt der Bericht fest:
Bei Krypto weist die Umfrage darauf hin, dass Stablecoins bis dato selten für Zahlungen außerhalb des Krypto-Ökosystems verwendet werden. Darüber hinaus haben etwa zwei Drittel der antwortenden Jurisdiktionen einen Rahmen zur Regulierung von Stablecoins und anderen Kryptoassets oder arbeiten daran.
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