Binance verschärft die Regeln für Krypto-Überweisungen in Südafrika und führt ab diesem Monat Identitätsprüfungen und Compliance-Aufforderungen ein.
Binance setzt neue Anforderungen für Krypto-Überweisungen für südafrikanische Benutzer fest

Neue Binance-Vorschriften verlangen Angaben zu Absender und Empfänger für Krypto-Überweisungen in Südafrika
Die Krypto-Börse Binance gab am 22. April bekannt, dass sie detailliertere Informationen für Kryptowährungsüberweisungen, die südafrikanische Nutzer betreffen, verlangen wird. Diese Maßnahme wird von lokalen regulatorischen Verpflichtungen ausgelöst. Diese neuen Maßnahmen, die am 30. April in Kraft treten sollen, werden die Verarbeitung von Ein- und Auszahlungen auf der Plattform beeinflussen. Im Rahmen der Einführung müssen sich die Nutzer ab dem 24. April erneut in ihre Konten einloggen.
In der Ankündigung erklärte Binance:
In Übereinstimmung mit den lokalen gesetzlichen Anforderungen wird Binance schrittweise Änderungen an den Krypto-Abhebungs- und Einzahlungsverfahren für südafrikanische Nutzer einführen, um sicherzustellen, dass wir weiterhin vollständig den lokalen Anforderungen entsprechen.
Im Rahmen des neuen Systems müssen Nutzer, die Kryptowährungen erhalten, die Informationen des Absenders bereitstellen, während diejenigen, die Gelder abheben, Empfängerdaten wie vollständigen Namen, Wohnsitzland und den Namen der Zielbörse, falls zutreffend, angeben müssen.
Für persönliche Überweisungen zwischen eigenen Konten bei verschiedenen Börsen stellte Binance klar: „Wenn Sie Vermögenswerte an sich selbst auf einer anderen Börse senden, müssen Sie nur den Namen der empfangenden Kryptobörse angeben.“
Die aktualisierten Verfahren werden über obligatorische Pop-up-Aufforderungen in die Benutzeroberfläche integriert, die während der Ausführung von Ein- und Auszahlungstransaktionen erscheinen. Diese Aufforderungen werden die erforderlichen Absender- oder Empfängerdaten erfassen, bevor eine Überweisung fortgesetzt werden kann. Binance betonte, dass sich die Anpassungen auf Krypto-Transferoperationen beschränken und andere Teile der Plattform nicht betreffen. Die Börse deutete nicht an, ob ähnliche Compliance-Maßnahmen für Nutzer in anderen Ländern geplant sind, hob jedoch hervor, dass diese Schritte notwendig sind, um die Dienstkontinuität in Südafrika aufrechtzuerhalten.
Diese Ankündigung erfolgte, während Binance seine weltweiten Compliance-Bemühungen intensiviert. In Indien zum Beispiel fordert die Krypto-Börse jetzt, dass alle Nutzer ihre Identität erneut verifizieren, um den Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) des Landes zu entsprechen.




