Binance hat gerade eine Compliance-Revolution auf dem indischen Kryptomarkt entfacht, indem es eine vollständige KYC-Neuverifizierung durchsetzt, um die Sicherheit zu erhöhen, sich mit den AML-Gesetzen in Einklang zu bringen und die Nutzerverantwortung neu zu definieren.
Binance Indien geht in den vollständigen Compliance-Modus mit einer erneuten Verifizierungsanordnung.

Binance löst vollständige KYC-Sperre in Indien aus
Die Krypto-Börse Binance kündigte am 18. April ein Richtlinien-Update an, das eine Know-Your-Customer (KYC)-Neuverifizierung für alle Nutzer in Indien vorschreibt, unabhängig davon, wann sie der Plattform beigetreten sind. Die Ankündigung erfolgt im Zuge eines größeren Vorstoßes zur Einhaltung der indischen Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) und während Binance seine Sicherheitsstandards für Konten verstärken möchte.
Die Börse erläuterte die rechtliche und regulatorische Grundlage der Entscheidung und unterstrich ihre Übereinstimmung mit den indischen Behörden:
Nutzer in Indien, sowohl neue als auch bestehende, müssen ihre Know-Your-Customer (KYC)-Neuverifizierung durchlaufen.
In Bezug auf den Schutz von Benutzerdaten versicherte Binance den Kunden, dass nur notwendige Daten erfasst und mit den höchsten Sicherheitsstandards behandelt werden. Das Unternehmen bekräftigte sein Engagement für „die Verhinderung von Finanzkriminalität und die Entwicklung eines sicheren und verantwortungsbewussten digitalen Asset-Ökosystems.“
Diese neue Entwicklung tritt auf, während sich das regulatorische Umfeld in Indien weiterentwickelt und alle registrierten Plattformen—sowohl ausländische als auch inländische—gezwungen sind, ähnliche Schritte zu unternehmen. Die Plattform betonte ihren offiziellen Compliance-Status:
Binance ist bei der Financial Intelligence Unit-Indien registriert und hält sich an die indischen AML-Gesetze. Dies beinhaltet die Erfassung Ihrer PAN-Details als Teil unseres KYC-Prozesses, was eine Anforderung nach den indischen AML-Gesetzen ist.
Indiens Permanent Account Number (PAN) ist eine eindeutige 10-stellige alphanumerische Kennung, die vom Einkommenssteueramt an Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen ausgegeben wird, die an finanziellen Transaktionen beteiligt sind. „Diese Anforderung ist nicht einzigartig für Binance und gilt gleichermaßen für alle lokalen und globalen Börsen, die unter den indischen AML-Gesetzen registriert sind“, bemerkte die Krypto-Börse. Die Klarstellung zielt darauf ab, die Maßnahme als Teil eines breiteren regulatorischen Rahmens und nicht als spezifische Auferlegung von Binance zu unterscheiden.




