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Bericht: In Boston ansässiger TradFi-Gigant State Street führt tokenisierte Produkte ein

Die State Street Corp., eine große in Boston ansässige Verwahrungsbank, die mehr als 4 Billionen Dollar an Vermögenswerten verwaltet, geht mit Plänen zur Einführung einer Suite von tokenisierten Finanzprodukten, die sich direkt an institutionelle Kunden richten, weiter in digitale Vermögenswerte hinein.

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Bericht: In Boston ansässiger TradFi-Gigant State Street führt tokenisierte Produkte ein

State Street schließt sich dem Tokenisierungs-Trend an, da Verwahrungsbanken digitale Vermögenswerte ins Visier nehmen

Laut einem Bloomberg-Bericht plant die State Street Corp., tokenisierte Versionen von Geldmarktfonds, börsengehandelten Fonds und Geldprodukten, einschließlich tokenisierter Einlagen und Stablecoins, zu entwickeln als Teil eines breiteren Vorstoßes in die blockchain-basierte Finanzwelt.

Die Bank gab die Initiative in einer per E-Mail an Bloomberg gesendeten Erklärung bekannt, anstatt einer vollständigen investororientierten Pressemitteilung, was einen bewussten, aber zuversichtlichen Schritt in diesen Bereich signalisiert. Die tokenisierten Angebote sind darauf ausgelegt, traditionelle Finanzinstrumente onchain zu bringen, was möglicherweise schnellere Abwicklungen, kontinuierliches Trading und eine verbesserte betriebliche Effizienz ermöglicht.

Zwar hat State Street keine Produktnamen oder technischen Spezifikationen veröffentlicht, die Bank beschrieb die Initiative jedoch als Teil einer integrierten Plattform, die traditionelle Finanzen (TradFi) und digitale Infrastruktur verbindet.

Geldprodukte stehen ebenfalls im Mittelpunkt der Strategie. Tokenisierte Einlagen und Stablecoins würden als digitale Geldäquivalente fungieren, die eine reibungslosere Interaktion mit Blockchain-Netzwerken ermöglichen, während die Verbindung zu regulierten Bankkanälen aufrechterhalten wird. Für Verwahrungsbanken wird diese Kombination zunehmend als notwendige Voraussetzung angesehen, anstatt als Experiment.

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Die Einführung passt in einen längeren Zeitrahmen. State Street hat angezeigt, dass breitere Krypto-Verwahrungsdienste voraussichtlich im Jahr 2026 gestartet werden, unterstützt durch Partnerschaften mit Technologieanbietern und Asset Managern. Eines der aufmerksamkeitsstärksten Initiativen ist der State Street Galaxy Onchain Liquidity Sweep Fund, ein tokenisiertes privates Liquiditätsprodukt, das Anfang nächsten Jahres auf der Solana-Blockchain debütieren soll.

Branchenweit positioniert sich der Schritt von State Street neben Rivalen wie BNY Mellon und Citi, die ebenfalls in Krypto-Verwahrung und Tokenisierung expandiert haben. Da das institutionelle Interesse an blockchain-basierten Vermögenswerten weiter zunimmt, scheinen Verwahrungsbanken weniger geneigt zu sein, dieses Kapitel auszusitzen – und State Street macht das deutlich klar.

FAQ ❓

  • Welche Produkte tokenisiert State Street?
    Die Bank plant, Geldmarktfonds, börsengehandelte Fonds und Geldprodukte wie Einlagen und Stablecoins zu tokenisieren.
  • Wer sind die Zielkunden?
    Die Angebote richten sich an institutionelle Investoren und Vermögensverwalter, die eine blockchain-basierte Finanzinfrastruktur suchen.
  • Wann werden diese Produkte eingeführt?
    State Street hat keine genauen Daten genannt, aber mehrere Initiativen werden voraussichtlich im Jahr 2026 eingeführt.
  • Warum ist Tokenisierung für Verwahrungsbanken wichtig?
    Die Tokenisierung kann schnellere Abwicklung, kontinuierliches Trading und eine engere Integration zwischen traditionellen Finanz- und Blockchain-Systemen ermöglichen.
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