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Bericht: Die Goldnachfrage der Zentralbanken steigt im Juli angesichts steigender Preise stark an

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Die Zentralbanken weltweit setzten auch im Juli ihre Goldreserven aufzustocken, trotz eines Anstiegs der Goldpreise, so ein Bericht von Krishan Gopaul, Senior Analyst, EMEA beim World Gold Council. Der Bericht hebt einen Anstieg der Netto-Goldkäufe um 206% im Vergleich zum Vormonat hervor, angetrieben durch mehrere wichtige Akteure im globalen Finanzsystem.

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Bericht: Die Goldnachfrage der Zentralbanken steigt im Juli angesichts steigender Preise stark an

Polen, Indien und Usbekistan führten die Zentralbanken im Juli bei der Goldakkumulation an

Die Goldnachfrage der Zentralbanken hat sich im Juli mehr als verdoppelt und erreichte einen Nettowachstum von 37 Tonnen, laut den neuesten Daten des World Gold Council (WGC). Der Bericht, verfasst von Krishan Gopaul, Senior Analyst beim WGC, führt diesen signifikanten Anstieg auf laufende Bemühungen der Zentralbanken zurück, ihre Reserven angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten zu diversifizieren. Insbesondere die Nationalbank von Polen trat als größter Käufer hervor und fügte ihren Reserven 14 Tonnen hinzu, eine Maßnahme, die ihre gesamten Goldbestände auf 392 Tonnen erhöhte, was nun 15% ihrer gesamten Reserven ausmacht.

Bericht: Die Goldnachfrage der Zentralbanken steigt im Juli trotz steigender Preise
Quelle: World Gold Council (WGC) Zentralbank-Goldstatistiken: Juli 2024

Neben Polen trugen auch mehrere andere Zentralbanken zum Anstieg der Nachfrage bei. Die Zentralbank Usbekistans kaufte im Juli 10 Tonnen Gold, was den zweiten Monat in Folge darstellt und ihre Position von einem Nettoverkäufer zu einem Nettokäufer im Jahr änderte. Die Reserve Bank of India (RBI) setzte ebenfalls ihre stetige Akkumulation fort und fügte im Juli 5 Tonnen hinzu, wodurch ihre Gesamtnettokäufe für das Jahr auf 43 Tonnen stiegen. Das WGC glaubt, dass das konsistente Kaufmuster einen breiteren Trend unter den Zentralbanken hervorhebt, ihre Reserven mit Gold zu befestigen, während sie globale wirtschaftliche Herausforderungen meistern.

Der Bericht des WGC stellt ebenfalls fest, dass während der Anstieg der Goldpreise möglicherweise erwartet wurde, die Nachfrage zu dämpfen, die Zentralbanken entschlossen in ihren Kaufstrategien geblieben sind. Gopauls Analyse hebt hervor, dass der langjährige Trend der Nettogoldkäufe durch Zentralbanken ihr Vertrauen in Gold als zuverlässigen Wertspeicher, besonders in Krisenzeiten, widerspiegelt. Der Bericht schließt mit der Erwartung, dass dieser Trend der Aufstockung der Goldreserven in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter anhalten wird, da die Zentralbanken in einer unsicheren globalen Wirtschaft Priorität auf Stabilität legen.

Wie fühlen Sie sich angesichts der Goldkaufwut der Zentralbanken im Juli? Lassen Sie uns wissen, was Sie zu diesem Thema denken, im Kommentarbereich unten.