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Berater des Weißen Hauses: Billionen an institutionellem Kapital warten darauf, in digitale Vermögenswerte zu fließen

Im US-Kongress schreitet die umfassende Krypto-Gesetzgebung voran. Der Clarity Act soll institutionelles Kapital in Höhe von Billionen Dollar freisetzen, während sich die Gesetzgeber in einem hochbrisanten politischen Kampf mit der Regulierung von Stablecoins, der Aufsicht durch die SEC und den Befugnissen der CFTC auseinandersetzen.

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Berater des Weißen Hauses: Billionen an institutionellem Kapital warten darauf, in digitale Vermögenswerte zu fließen

Ein klarer Rechtsrahmen könnte Billionen in Kryptowährungen freisetzen, sagt Berater des Weißen Hauses

Die Bundesgesetzgeber setzen ihre Verhandlungen über eine umfassende Kryptowährungsgesetzgebung fort. Patrick Witt, Executive Director des President's Council of Advisors for Digital Assets, gab einen aktuellen Überblick über den Clarity Act und ging dabei detailliert auf die Fortschritte des Ausschusses, die Bedenken beider Parteien und die Bemühungen zur Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Regulierung von Stablecoins und der Aufsicht durch die Behörden ein.

Witt erklärte, dass regulatorische Sicherheit eine bedeutende institutionelle Beteiligung an digitalen Vermögenswerten ermöglichen und die Marktführerschaft der USA stärken würde. Am 13. Februar teilte er auf der Social-Media-Plattform X mit:

„Es gibt institutionelles Kapital in Höhe von Billionen Dollar, das darauf wartet, in diesen Bereich zu fließen. Regulierungssicherheit ist der Schlüssel dazu.“

In einem Interview mit Yahoo Finance sprach er über die Bemühungen zur Verabschiedung des Digital Asset Market Clarity Act und erklärte: „Dieser Gesetzentwurf hat so viele Vorteile, egal aus welcher Perspektive man ihn betrachtet.“ Witt erklärte, dass das Repräsentantenhaus im Juli letzten Jahres seine Version des Clarity Act verabschiedet habe, während der Senat einen eigenen Entwurf ausgearbeitet habe, der den Abschnitt zur Commodity Futures Trading Commission (CFTC) durch den Landwirtschaftsausschuss gebracht habe, und die Diskussionen im Bankenausschuss über den Teil zur US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) fortgesetzt habe. Eine geplante Markup-Sitzung wurde verschoben, nachdem Senatoren beider Parteien Bedenken hinsichtlich einer möglichen Abwanderung von Einlagen im Zusammenhang mit Stablecoin-Prämien geäußert hatten.

Über die Debatte um die Renditen von Stablecoins hinaus hob Witt weitere Knackpunkte hervor, darunter die Taxonomie von Token, die Aufsicht über dezentrale Finanzdienstleistungen und die Sicherstellung, dass die SEC nicht zu viel Autorität der CFTC übernimmt. Er bezeichnete die Frage der Stablecoin-Prämien als großes Hindernis und ermutigte die Beteiligten, eine gezielte Lösung zu finden, die die Bedenken hinsichtlich der sogenannten „idle yield“ (unverdiente Rendite) ausräumt, ohne breitere Geschäftsmodelle zu stören.

Führungskräfte aus dem Bankensektor haben davor gewarnt, dass die Zulassung von renditeträchtigen Stablecoins Druck auf die Einlagen und Kreditvergabe von Gemeinschaftsbanken ausüben könnte, während Befürworter digitaler Vermögenswerte der Ansicht sind, dass klare Zuständigkeitsgrenzen und definierte Compliance-Pfade Innovation, Wettbewerb und langfristige Stabilität im Kryptosektor fördern würden.

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FAQ

  • Was ist der Clarity Act im Kongress? Es handelt sich um ein umfassendes Kryptogesetz, das die Aufsicht durch die SEC und die CFTC definieren und Stablecoins regulieren soll.
  • Warum sind Stablecoin-Prämien umstritten? Der Gesetzgeber befürchtet, dass renditetragende Stablecoins eine Abwanderung von Einlagen aus lokalen Banken auslösen könnten.
  • Wie könnte sich regulatorische Klarheit auf institutionelles Kapital auswirken? Patrick Witt sagte, dass institutionelles Kapital in Höhe von Billionen auf klare Krypto-Vorschriften wartet.
  • Welche Behörden stehen im Mittelpunkt der Debatte über die Krypto-Aufsicht? Die SEC und die CFTC verhandeln derzeit über die Zuständigkeitsgrenzen im Rahmen des Clarity Act.
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