Die vietnamesischen Behörden haben nach koordinierten Razzien in mehreren Provinzen einen groß angelegten Kryptowährungsbetrug aufgedeckt, der zu mehr als 140 Vernehmungen und der Beschlagnahmung umfangreicher elektronischer Beweismittel führte.
Behörden in Vietnam leiten Ermittlungen wegen eines Krypto-Betrugs in Milliardenhöhe ein

Schnelle Reaktion und Anklageerhebung
Die Behörden in Vietnam haben eine umfassende Untersuchung zu einem der bislang größten Kryptowährungsbetrugsfälle des Landes eingeleitet und mehrere hochrangige Persönlichkeiten festgenommen, denen vorgeworfen wird, über mehrere Jahre hinweg Vermögenswerte veruntreut zu haben. Vom 20. bis 21. März luden koordinierte Einsatzteams in mehreren Provinzen mehr als 140 Personen zur Befragung vor und beschlagnahmten Computer, Telefone und Finanzunterlagen.
Laut lokalen Berichten handelten die Ermittler zügig, um zu verhindern, dass Verdächtige Dokumente vernichten oder Vermögenswerte verstecken konnten. Am 23. März leitete die Sicherheitsermittlungsbehörde des Ministeriums für öffentliche Sicherheit offiziell ein Strafverfahren wegen Geldwäsche und der Nutzung von Computer- oder Telekommunikationsnetzen zur Aneignung von Eigentum ein. Die mutmaßlichen Straftaten erstreckten sich über Hanoi und mehrere andere Städte.
Die Behörden identifizierten die mutmaßlichen Drahtzieher als Vuong Le Vinh Nhan, Generaldirektor von Digital Asset Management JSC mit Sitz in Can Tho; Tran Quang Chien, technischer Administrator der Kryptowährungsbörse ONUS mit Sitz in Hanoi; und Ngo Thi Thao, Direktorin von HANAGOLD Gold, Silver and Gemstone JSC mit Sitz in Ho-Chi-Minh-Stadt.
Die Ermittler behaupten, dass Nhan, Chien, Thao und ihre Komplizen Kryptowährungen wie VNDC, ONUS und HNG geschaffen und beworben sowie über die ONUS-Börse verkauft hätten. Um Investoren anzulocken, hätten sie angeblich unter der Anleitung von Nhan falsche Werbung eingesetzt und Angebot und Nachfrage manipuliert, um die Preise künstlich zu beeinflussen.
Am 24. März leitete das Ministerium für öffentliche Sicherheit die Strafverfolgung und Inhaftierung von Nhan, Chien, Thao und vier weiteren Personen gemäß Artikel 290 des Strafgesetzbuches ein. Ein weiterer Verdächtiger wird gemäß Artikel 324 strafrechtlich verfolgt. Die Oberste Volksstaatsanwaltschaft hat die Inhaftierungen genehmigt.

Vietnam plant Verbot des Kryptohandels im Ausland angesichts der Einführung inländischer Börsen
Berichten zufolge treibt Vietnam Pläne voran, seinen Bürgern den Handel auf ausländischen Kryptowährungsplattformen zu untersagen. read more.
Jetzt lesen
Vietnam plant Verbot des Kryptohandels im Ausland angesichts der Einführung inländischer Börsen
Berichten zufolge treibt Vietnam Pläne voran, seinen Bürgern den Handel auf ausländischen Kryptowährungsplattformen zu untersagen. read more.
Jetzt lesen
Vietnam plant Verbot des Kryptohandels im Ausland angesichts der Einführung inländischer Börsen
Jetzt lesenBerichten zufolge treibt Vietnam Pläne voran, seinen Bürgern den Handel auf ausländischen Kryptowährungsplattformen zu untersagen. read more.
Die Behörden fordern die Opfer auf, sich an die Sicherheitsuntersuchungsbehörde zu wenden. Die Polizei warnte die Öffentlichkeit zudem, wachsam gegenüber Online-Investitionsmodellen zu bleiben, die als „Technologie-Ökosysteme“ oder Kryptowährungsprojekte getarnt sind und hohe Renditen versprechen.
FAQ ❓
- Was geschah im März 2026? Im Rahmen einer groß angelegten Ermittlung wegen Krypto-Betrugs führte die Polizei in ganz Vietnam Razzien an mehreren Standorten durch, befragte 140 Personen und beschlagnahmte elektronische Beweismittel.
- Wer sind die Hauptverdächtigen? Die Behörden nahmen Vuong Le Vinh Nhan, Tran Quang Chien, Ngo Thi Thao und weitere Personen fest, die mit den Token VNDC, ONUS und HNG in Verbindung stehen.
- Welche Anklagen wurden erhoben? Den Verdächtigen droht eine Strafverfolgung wegen Unterschlagung über Computernetzwerke gemäß Artikel 290, und einer von ihnen wegen Geldwäsche gemäß Artikel 324.
- Wie können sich Opfer verhalten? Opfer sollten sich an die Sicherheitsbehörde in Hanoi wenden, um Rat einzuholen, und verdächtige Online-Investitionsangebote der örtlichen Polizei melden.




