Am Montag berichtete Barron’s, dass Anchorage Digital, die auf Kryptowährungen fokussierte Finanzinstitution, angeblich von einer spezialisierten Abteilung des US-Heimatschutzministeriums ins Visier genommen wurde.
Barron’s: Anchorage Digital Gegenstand einer Untersuchung des Heimatschutzministeriums

Bericht behauptet, Anchorage Digital steht unter DHS-Ermittlung
Es wird gesagt, dass die El Dorado Task Force (EDTF), eine Einheit zur Bekämpfung von Finanzkriminalität, die sich auf illegale Geldflüsse konzentriert, die Bank prüft. Die Barron’s-Korrespondentin Rebecca Ungarino enthüllte zuerst die Untersuchung am 14. April, betonte jedoch, dass die „Natur der bislang nicht gemeldeten Untersuchung unklar“ sei.
Ungarino erklärte weiter, dass weder Anchorage noch Beamte des Heimatschutzes bei Nachfrage Erklärungen abgaben. Gegründet 2017 von den Mitbegründern Diogo Mónica und Nathan McCauley, operiert das in San Francisco ansässige Unternehmen weltweit, mit Niederlassungen in New York, Porto, Singapur und Sioux Falls.
Anchorage hält die Auszeichnung als die erste bundesstaatlich lizenzierte digitale Vermögensbank in den USA, sanktioniert vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) im Jahr 2021. Im selben Jahr beauftragte der U.S. Marshals Service Anchorage mit der Sicherung beschlagnahmter Kryptowährungen neben den Auftragnehmern Bitgo und Coinbase.
Die eigenständige Cyber-Division der EDTF ist auf digitale Straftaten und blockchain-geknüpfte Transaktionen spezialisiert. Öffentliche Aufzeichnungen zeigen, dass die Task Force zur Zerschlagung von Operationen beigetragen hat, die auf kryptobasierte Betrügereien, geheime Online-Märkte und illegale Finanzierungspläne abzielen. Zu ihren Zielen gehörte Empire Market, eine Darknet-Plattform, die in illegalen Börsen im Wert von 430 Millionen Dollar verwickelt war und zur Beschlagnahme von 75 Millionen Dollar in digitalen Währungen und Vermögenswerten führte.




